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Managementsysteme: Unterschied zwischen den Versionen

Aus HITGuard User Guide
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Administratoren und Experten können Managementsysteme über "Administration → Managementsysteme" erstellen, bearbeiten und verwalten. Experten können nur jene Managementsysteme bearbeiten, für die sie verantwortlich sind.
Administratoren und [[Special:MyLanguage/Benutzer_und_Benutzerrollen|Expert-Benutzer]] können Managementsysteme über "Administration → Managementsysteme" erstellen, bearbeiten und verwalten. Experten können nur jene Managementsysteme bearbeiten, für die sie als Verantwortliche eingetragen sind.


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'''Was ist ein Managementsystem?'''<br>
'''Was ist ein Managementsystem?'''<br>
:Ein Managementsystem ist eine inhaltliche Bündelung von Elementen, also Maßnahmen und Fortschrittsmeldungen, Kontrollen, Feststellungen und Abweichungen, Audits und Überprüfungen etc.
Ein Managementsystem ist eine inhaltliche Bündelung von Daten. Managementsysteme beinhalten [[Special:MyLanguage/Aktuelle_Maßnahmen|Maßnahmen]], [[Special:MyLanguage/Kontrolldefinitionen|Kontrollen]], [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfs-]] und [[Special:MyLanguage/Schwachstellen|Schwachstellenanalysen]], [[Special:MyLanguage/Auditplanung|Audits]], [[Special:MyLanguage/Meldungen| Meldungen]], und mehr. Diese Elemente existieren nur innerhalb eines Managementsystems. Anders werden [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Betrachtungsbereiche|Stammdaten]] nicht auf Managementsysteme begrenzt.  


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:Dabei werden die Elemente zu einem Team an verantwortlichen Experten und Professionals im Sinne der Überwachung bzw. des Workflow-Handlings zugewiesen (z.B. dem Information Security Management-Team oder dem Datenschutz-Team). Ebenso werden alle darin verwalteten Elemente im Sinne der Analysezeiträume historisiert und dadurch vergleichbar gemacht.
Expert- und Professional- und Observer-[[Special:MyLanguage/Benutzer_und_Benutzerrollen|Benutzer]] werden Managementsystemen hinzugefügt. Dadurch haben sie Zugang zu den Daten im Managementsystem und können Analysen durchführen und Aufgaben verteilen. Die Daten, die sie im Managementsystem verwalten werden durch Analysezeiträume historisiert und so vergleichbar gemacht.


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'''Welchen Zweck erfüllen Managementsysteme?'''<br>
'''Welchen Zweck erfüllen Managementsysteme?'''<br>
:Managementsysteme haben zwei zentrale Funktionen:
Managementsysteme haben drei zentrale Funktionen:
:# Sie dienen dazu Maßnahmen, Kontrollen oder Risikoidentifikationen ausgewählter Abteilungen Themenbereichen zuzuteilen und dafür verantwortliche Experten zu definieren. Diese betreuen die Fortschrittserhebung zu den Maßnahmen.<br>Beispiel:
# Sie dienen dazu Maßnahmen, Kontrollen oder Risikoidentifikationen ausgewählter Abteilungen Themenbereichen einzuteilen. <br>  
:#* Informationssicherheitsmanagement Reporting: Maßnahmen aus den Information Security Management Audits werden von Frau XY verwaltet
#* Zum Beispiel: Maßnahmen aus den Informationssicherheits-Audits werden in einem, Maßnahmen aus den Qualitätsmanagement Audits im anderen Managementsystem verwaltet. Beide Themenbereiche sind und bleiben getrennt.  <br>
:#* Qualitätsmanagement Reporting: Maßnahmen aus den Qualitätsmanagement Management Audits werden von Herrn Mustermann verwaltet<br>
#:
:#:
# Managementsysteme definieren, wer für den Themenbereich verantwortlich ist und wer sonst noch an den Daten mitarbeitet. <br>
:# Sie dienen dazu die Rückmeldungen aus den Fortschrittserhebungen zu den diversen Maßnahmen zeitlichen Perioden zuzuteilen und entsprechende Kennzahlen sowie Trends analysieren zu können.<br>Beispiel:
#* Zum Beispiel: Herr Mustermann ist Verantwortlicher im QM-Managementsystem, hat aber keinen Zugang zum ISMS-Managementsystem. Frau Musterfrau hingegen ist Verantwortliche des ISMS-Managementsystems und arbeitet gelegentlich im QM mit. Sie hat Zugang zu beiden Managementsystemen.
:#* Herr Mustermann erhebt halbjährlich Fortschritte über zehn Abteilungen.
#:
:#* Frau XY erhebt quartalsweise Fortschritte über zwei Abteilungen.
# Sie dienen dazu Fortschrittserhebungen und andere Daten zeitlichen Perioden zuzuteilen und entsprechende Kennzahlen sowie Trends zu analysieren.<br>
 
#* Zum Beispiel: Herr Mustermann erhebt <i>halbjährlich</i> Fortschritte über zehn Abteilungen, während Frau Musterfrau ihre Daten <i>quartalsweise</i> auswertet.  
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:Das heißt:
:*Maßnahmen zur Risikobehandlung können von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Verantwortungsbereichen umgesetzt werden. Experten aus den einzelnen Managementsystemen können laufend den Fortschritt der Maßnahmenentwicklungen erheben und über mehrere Analysezeiträume hinweg berichten.
 
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:*Neben den Maßnahmen können für die weitere Risikoüberwachung Kontrollen angelegt werden, die die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von umgesetzten Maßnahmen sicherstellen. Kontrollen werden den Mitarbeitern des jeweiligen Verantwortungsbereiches zugewiesen, die in vordefinierten Intervallen an die Durchführung der Kontrolle erinnert werden. Die Durchführung dieser - ggf. mit Angabe von Evidenzen – ist darüber nachvollziehbar dokumentiert.


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'''Löschen eines Managementsystems:'''
'''Löschen eines Managementsystems:'''
*Das Löschen eines Managementsystems kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
*Das Löschen eines Managementsystems kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
*Es wird das Löschen von Managementsystemen nur dann unterstützt, wenn keine aktiven Analysezeiträume enthalten sind.
*Das Löschen von Managementsystemen wird nur dann unterstützt, wenn keine aktiven Analysezeiträume darin enthalten sind.


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In der Übersicht wird angezeigt, wie viele Lizenzen aktuell vorhanden sind, und wie viele verwendet werden. Dadurch ist auf einen Blick ersichtlich, ob man unterlizensiert ist oder noch Lizenzen für zusätzliche Managementsysteme hat. Mehr Informationen zu den Lizenzen sind unter [[Special:MyLanguage/Lizenzierung | "Administration → Lizenzierung"]] zu finden.
Im Grid zeigt HITGuard an, wie viele Lizenzen aktuell vorhanden sind, und wie viele verwendet werden. Dadurch ist auf einen Blick ersichtlich, ob man unterlizensiert ist oder noch Lizenzen für zusätzliche Managementsysteme hat. Mehr Informationen zu den Lizenzen sind unter [[Special:MyLanguage/Lizenzierung | "Administration → Lizenzierung"]] zu finden.


== <span id="stam"></span>Stammdaten == <!--T:6-->
== <span id="stam"></span>Stammdaten == <!--T:6-->


<!--T:7-->
<!--T:7-->
In den Stammdaten wird ein Managementsystem konfiguriert. Die hier getroffenen Einstellungen wirken sich auf die zu erstellenden Maßnahmen und Berichte aus.<br>
Auf der Stammdaten-Seite des Managementsystems werden die grundsätzlichen Eigenschaften konfiguriert. Die hier getroffenen Einstellungen wirken sich auf die Arbeit im Managementsystem aus.<br>


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[[Datei:Stammdaten bearbeiten.PNG|right|thumb|701px|Stammdaten bearbeiten]]
[[Datei:Stammdaten bearbeiten.PNG|left|thumb|901px|Stammdaten bearbeiten]] <br clear=all>


=== Stammdaten bearbeiten === <!--T:41-->
=== Stammdaten bearbeiten === <!--T:41-->


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Hier werden der Name, der/die Verantwortliche(n) und die Teammitglieder für ein Managementsystem festgelegt und eingetragen.<p>Für jedes Managementsystem kann ein oder mehrere Experts bzw. aus Experts bestehende Teams als Verantwortlicher eingetragen werden. Die Mitglieder des Managementteams müssen Experts, Professionals oder Observer sein.<br>Managementsysteme sind nach Erstellung nur mehr von den verantwortlichen Personen oder den Administratoren bearbeitbar.
Hier werden der Name, der/die Verantwortliche(n) und die Teammitglieder für ein Managementsystem festgelegt und eingetragen.<br>
<br><br>
* Für jedes Managementsystem können Expert-Benutzer einzeln oder in Teams als <b>Verantwortlicher</b> eingetragen werden. Nur diese Leute können das Managementsystem später bearbeiten und Analysezeiträume überführen.
* Die <b>Mitglieder</b> im Managementsystem müssen Experts, Professionals oder Observer sein. Diese User können die Daten im Managementsystem einsehen oder bearbeiten, auch wenn sie das Managementsystem selbst nicht bearbeien können.<br>


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===<span id="general_settings"> Einstellungen zum Managementsystem=== <!--T:59-->
<b>Bewertungsschema</b></br>
Bewertungsschemas sind eine Möglichkeit, Überprüfungen nach einem anderen Schema wie das Zielreifegrad Schema zu Bewerten.


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<!--T:60-->
Mögliche Bewertungsschemas sind:
[[Datei:MMS_Einstellungen.png|left|thumb|901px|Einstellungen zum Managementsystem]] <br clear=all>
* Ja/Nein/Teilweise
* CMMI-Prozessmodell
* Notensystem (1-4)


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<!--T:61-->
Die dritte Option steht standardmäßig nicht zur Auswahl. Um diese Option zur Auswahl zu bekommen, nehmen Sie mit unserem Team Kontakt auf.
Hier können Sie <b>Schutzziele</b> für die Verwendeung im Managementsystem aufnehmen oder entfernen. Zuvor müssen sie dafür in der [[Special:MyLanguage/Risikopolitik#Schutzziele|Risikopolitik]] aktiviert werden.  Wurden die Schutzziele für die Verwendung im Managementsystem hier eingetragen, hat das Auswirkungen auf [[Special:MyLanguage/Risikobewertung|Risikobewertungen]] und [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalysen]]. <br>
<u>Hinweis:</u> Schutzziele, die in der Risikopolitik erstellt werden, werden standardmäßig hier hinzugefügt. Werden bereits existierende Schutzziele (wie [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#RTO_und_RPO_Erfüllung|RTO und RPO]]) dort nur aktiviert, müssen sie sie hier noch manuell hinzufügen.  


===<span id="general_settings"> Einstellungen zum Managementsystem=== <!--T:51-->
<!--T:51-->
Weiters können Sie hier die <b>Standards und Normen</b>, die in diesem Managementsystem verwendet werden sollen, auswählen. Importieren Sie einen neuen Standard unter „Administration → [[Special:MyLanguage/Standards_und_Normen|Standards und Normen]]“ wird er hier automatisch hinzugefügt.


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[[Datei:MMS_Einstellungen.png|right|thumb|701px|Einstellungen zum Managementsystem]]
Normen und Standards die hier nicht ausgewählt bzw. entfernt werden, sind zwar bei bereits vorhanden Mappings sichtbar, können aber in diesem Managementsystem nicht mehr ausgewählt oder verändert werden.  Sie werden auch nicht berücksichtigt, wenn in einem Bericht weitere gemappte Kapitel inkludiert werden (z.B. Konformitätsbericht nach Standards und Normen).


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<!--T:12-->
Werden hier Schutzziele aktiviert, sind diese in der Risikopolitik des Risikomanagements standardmäßig aktiviert. Das wiederum hat Auswirkungen auf Risikobewertungen und Analysen. Die Schutzziele sind dann innerhalb des Managementsystems verwendbar. Schutzziele können von Experten unter "Risikomanagement → Risikopolitik" verwaltet und erstellt werden. (siehe
Ist beispielsweise die Norm "DSGVO" nicht ausgewählt, kann diese nicht für die Auswertung der Compliance Spinne im Risikomanagement Dashboard nach "DSGVO" ausgewählt werden.
[[<tvar|SA_RP_Schutz>Special:MyLanguage/Risikopolitik#protar</>|Schutzziele]])<br>


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Weiters können hier die Standards und Normen, die in diesem Managementsystem Verwendung finden sollen, konfiguriert werden.
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<!--T:54-->
Normen und Standards die hier nicht ausgewählt werden sind zwar bei bereits vorhanden Mappings sichtbar, können aber in diesem Managementsystem nicht mehr ausgewählt oder verändert werden.  Sie werden auch nicht berücksichtigt, wenn in einem Bericht weitere gemappte Kapitel inkludiert werden (z.B. Konformitätsbericht nach Standards und Normen).
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<!--T:55-->
Ist beispielsweise die Norm "DSGVO" nicht ausgewählt, kann diese nicht für die Auswertung der Compliance Spinne im Risikomanagement Dashboard nach "DSGVO" ausgewählt werden.
Darunter können sie drei der HITGuard Add-Ons aktivieren. Um Sie zu nutzen, müssen die jeweiligen Experts, Professionals und Observer auch die jeweiligen [[Special:MyLanguage/Benutzer_und_Benutzerrollen|Berechtigungen]] gesetzt bekommen.


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* Datenschutz Add-on:
* <b>Datenschutz Add-on:</b> aktiviert das Datenschutzmodul für dieses Managementsystem. Experts und Professionals mit Datenschutz-Berechtigungen können dann Verarbeitungstätigkeiten, erstellen und verwalten, Observer-User können diese einsehen. Man kann nur ein Datenschutzmodul pro Produktivinstanz aktivieren.
::Dadurch wird das Datenschutzmodul für dieses Managementsystem aktiviert. Experten, Professionals und Beobachter für den Datenschutz in HITGuard können dann über den Menüpunkt Datenschutz Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutzfolgeabschätzungen und mehr erstellen und verwalten.
* <b>Fallmanagement Add-on: </b> Damit kann dieses Managementsystem zum Melden von Vorfällen oder als Whistleblower-System verwendet werden.  
* Fallmanagement Add-on:
* <b>Auditmanagement Add-on:</b> Erlaubt Ihnen dieses Managementsystem zum Planen, Durchführen und Managen von [[Special:MyLanguage/Auditplanung|Audits]] zu verwenden.  
::Legt fest, ob dieses Managementsystem zum Melden von Vorfällen verwendet werden soll. Dadurch wird der Menüpunkt Fallmanagement für Fallmanagementberechtigte sichtbar.
* Auditmanagement Add-on:
:: Legt fest, ob dieses Managementsystem zum Managen von Audits und Auditprogrammen verwendet werden soll. Dadurch wird der Menüpunkt Auditmanagement für Auditmanagementberechtigte sichtbar.


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<!--T:9-->
* Wird hier eine E-Mail-Einstellung gesetzt, dann werden alle Erinnerungen, die von diesem Managementsystem ausgehen, über diese E-Mail-Adresse versendet. Falls Sie kein eigenes E-Mail-Konto verwenden, sondern das von TogetherSecure zur Verfügung gestellte, muss die Absenderadresse mit @hitguard.at enden.
* Wird hier durch den Techniker eine E-Mail gesetzt, dann werden alle Erinnerungen, die von diesem Managementsystem ausgehen, über diese E-Mail-Adresse versendet. Falls Sie kein eigenes E-Mail-Konto verwenden, sondern das von TogetherSecure zur Verfügung gestellte, muss die Absenderadresse mit @hitguard.at enden.
* Wird hier keine E-Mail-Einstellung konfiguriert, so werden alle Mails von jener Adresse versandt, die in den globalen Einstellungen hinterlegt ist. (siehe [[<tvar|A_GE_email>Special:MyLanguage/Globale Einstellungen#Email Einstellungen</>|Globale E-Mail Einstellungen]])
* Wird hier keine E-Mail-Einstellung konfiguriert, so werden alle Mails von jener Adresse versandt, die in den globalen Einstellungen hinterlegt ist. (siehe [[<tvar|A_GE_email>Special:MyLanguage/Globale Einstellungen#Email Einstellungen</>|Globale E-Mail Einstellungen]])


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<!--T:10-->
<!--T:10-->
Mit dem Intervallschema wird definiert, ob Analysezeiträume einem vorgegebenen Rhythmus folgen sollen.<br>Analysezeiträume können:
Mit dem Intervallschema wird definiert, ob Analysezeiträume (siehe unten) einem vorgegebenen Rhythmus folgen sollen.
*Manuelle Anlage: Hier wird die zeitliche Eingrenzung mit einem Von-bis-Datum manuell definiert. Das ist von Anlage zu Anlage individuell.
*<b>Manuelle Anlage: </b> Hier wird die zeitliche Eingrenzung mit einem Von-bis-Datum manuell definiert. Das ist von Anlage zu Anlage individuell.
*Startdatum plus Intervall: Hier wird ein Jahr in drei Analysezeiträume unterteilt. Begonnen wird beispielsweise mit 1.2. bis 31.5.2017; 1.6. bis 30.09.2017 und 1.10. bis 31.1.2018.
*<b>Startdatum plus Intervall: </b> Hier können sie ein fixes Intervall für die Analysezeiträume definieren (Im Beispiel drei Monate). Das genaue Datum im Beginn-Feld ist nur relevant, wenn sie noch keinen Analysezeitraum angelegt haben. Existiert bereits ein Analysezeitraum, wird HITGuard stets das Enddatum des letzten Analysezeitraums für einen neuen Analysezeitraum verwenden.  


=== Erinnerungen via Email === <!--T:44-->
<!--T:44-->
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<!--T:45-->
<!--T:45-->
Hier wird die aktuelle Einstellung für Fortschrittsmeldungs-Erinnerungen angezeigt. Durch diese Einstellung wird dafür gesorgt, das ein Umsetzer einer Maßnahme vor Ablauf der Frist an die Umsetzung dieser via E-Mail erinnert wird.
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<!--T:46-->
<!--T:46-->
Diese Einstellung muss direkt in der Datenbank vorgenommen werden!
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<!--T:47-->
<!--T:47-->
Wenn Sie diese Einstellung ändern möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.
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== <span id="analyses_historie"></span> Analysezeitraum und Historie == <!--T:13-->  
== <span id="analyses_historie"></span> Analysezeitraum und Historie == <!--T:13-->  
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[[Datei:Aktiver Analysezeitraum.PNG|right|thumb|700px|Aktiver Analysezeitraum]]
[[Datei:Aktiver Analysezeitraum.PNG|right|thumb|700px|Aktiver Analysezeitraum]]


=== Zweck === <!--T:30-->
=== Zweck und Handhabung === <!--T:30-->


<!--T:14-->
<!--T:14-->
Analysezeiträume dienen dazu, im Risikomanagement sowie in der Maßnahmen- und Kontrollverwaltung bzw. beim Datenschutz einzelnen Perioden Resultate zuzuordnen und diese auswertbar und vergleichbar zu machen. Dies ermöglicht es, den Fortschritt von Maßnahmen über mehrere Zeiträume zu verfolgen und zu analysieren.
Analysezeiträume dienen dazu, Daten in auswertbare Zeiträume einzuteilen. Analysezeiträume werden deshalb regelmäßig abgeschlossen und in einen neuen Analysezeitraum überführt.  


<!--T:31-->
<!--T:31-->
In einem Managementsystem werden innerhalb eines Analysezeitraums beispielsweise Maßnahmen festgestellt, bearbeitet und umgesetzt.  
Manche KPIs, etwa [[Special:MyLanguage/Maßnahmen_Dashboard#Kritikalität_der_offenen_Maßnahmen|Kritikalität der offenen Maßnahmen]], orientieren sich am Analysezeitraum. Bei einigen Berichten, beispielsweise denen für [[Special:MyLanguage/Berichte_für_das_Risikomanagement#Abweichungsanalysen|Abweichungsanalysen]] kann man ebenso den Analysezeitraum auswählen, der ausgewertet werden soll.


<!--T:32-->
<!--T:32-->
Für diese Maßnahmen können jederzeit [[Special:MyLanguage/Fortschrittsmeldungen| Fortschrittsmeldungen]] angefordert werden.
Bei zwei Elemente in HITGuard ist die Zuordnung zum Analysezeitraum sehr streng. Deshalb können diese beiden Elemente das Überführen des Analysezeitraums blockieren. Das sind [[Special:MyLanguage/Fortschrittsmeldungen| Fortschrittsmeldungen]] und [[Special:MyLanguage/Verarbeitungstätigkeit| Verarbeitungstätigkeiten]].  


<!--T:33-->
<!--T:33-->
Am Ende eines Analysezeitraums muss für jede aktive Maßnahme mindestens eine Fortschrittsmeldung vorhanden sein. Erst dann kann der Analysezeitraum in den nächsten überführt werden. Der Verantwortliche wird vor Redaktionsschluss via E-Mail aufgefordert, Fortschrittsmeldungen zu den aktiven Maßnahmen einzuholen.  
Bei beiden Elementen kann man per Workflow eine Bearbeitung von [[Special:MyLanguage/Benutzer_und_Benutzerrollen#Practitioner_(Workflow-Benutzer)|Practitioner-Benutzern]] anfordern. Solange diese Bearbeitung noch nicht vollständig abgeschlossen ist, d.h. solange (a) der Practitioner die Aufgabe nicht retourniert hat und (b) der Expert-Benutzer die Aufgabe nicht akzeptiert hat, kann man den Analysezeitraum nicht überführen.  


<!--T:34-->
<!--T:34-->
Wurden alle Fortschrittsmeldungen akzeptiert, kann der Analysezeitraum überführt werden und der Ablauf beginnt von vorne.  
Der Analysezeitraum kann erst überführt werden, wenn alle Fortschrittsmeldungen und alle Verarbeitungstätigkeiten fertig bearbeitet und akzeptiert wurden.  


<!--T:35-->
<!--T:35-->
Durch Gegenüberstellung der Analysezeiträume am Dashboard ist es möglich, den Fortschritt von Maßnahmen nachzuverfolgen.
Um einen Analysezeitraum zu überführen, klickt man auf den Button „In Nachfolge-Analysezeitraum überführen“ rechts unten. Dann kann man die Datumswerte des neuen Analysezeitraums definieren, oder HITGuard hat sie bereits vorbesetzt (siehe [[#int|Intervallschema definieren]]).


<!--T:36-->
=== <span id="Aktiver Analysezeitraum"></span> Aktiver Analysezeitraum === <!--T:36-->
Analysezeiträume können auf zwei drei vier fünf unterschiedliche Weisen angelegt werden.(siehe [[#int|Intervallschema definieren]])


=== <span id="Aktiver Analysezeitraum"></span> Aktiver Analysezeitraum === <!--T:15-->
<!--T:15-->
Jeder Aktive Analysezeitraum wird durch einige Felder beschrieben:


<!--T:16-->
<!--T:16-->
:<u>Beginn und Ende:</u><br>
* <b>Beginn und Ende:</b> Ein Analysezeitraum kann so kurz oder lange sein, wie es die Organisation benötigt. Beginn und Ende können prinzipiell auch am selben Tag liegen, jedoch darf der Beginn nicht nach dem Ende liegen.
:*Ein Analysezeitraum kann so kurz oder lange sein, wie es die Organisation benötigt. Beginn und Ende können prinzipiell auch am selben Tag liegen, jedoch darf der Beginn nicht nach dem Ende liegen.


<!--T:68-->
<!--T:68-->
:<u>Redaktionsschluss:</u><br>
* <b>Redaktionsschluss:</b> Dieses Datum sollte etwas vor dem Enddatum des Analysezeitraums liegen, da es relevant für die Maßnahmenverwaltung ist. Fordern Expert- oder Professional-Benutzer eine [[Special:MyLanguage/Fortschrittsmeldungen|Fortschrittsmeldung]]  zu einer Maßnahme an, so wird HITGuard dieses Datum standardmäßig als Deadline für die Rückmeldung verwenden.
:*Relevant für die Maßnahmen und Kontrollverwaltung. Das ist jenes Datum bei dem alle Fortschrittsmeldungen zu den Maßnahmen eines Analysezeitraums abgeschlossen sein sollten. Fortschrittsmeldungen können über "Maßnahmen → Fortschrittsmeldungen" auch jederzeit manuell angefordert werden. Dieses Datum muss vor oder am Datum des Analysezeitraumende liegen.


<!--T:17-->
<!--T:17-->
:<u>Target Score:</u><br>
* <b>Target Score:</b> Der Target Score beschreibt den Zielzustand für alle Abweichungsanalysen. Geben Sie bei einer Prüffrage eine Antwort ein, wird sie gegen den Target Score verglichen. Ist der Wert der Antwort niedriger als der eingestellte Target Score, gilt sie als Abweichung und kann dementsprechend [[Special:MyLanguage/ Überprüfung#Abweichungen_behandeln|weiterverwendet]] werden. <br>
:*Der Target Score beschreibt den Zielzustand für alle Abweichungsanalysen. Wenn Sie bei einer Analyse unter einem Target Score liegen, wird die beantwortete Prüffrage als Abweichung erkannt. Die identifizierten Abweichungen sollten im nächsten Schritt Risiken zugeteilt und durch Maßnahmen und Kontrollen behandelt werden. Wird das Bewertungsschema geändert, muss auch der Target Score angepasst werden.
::<u>Hinweis:</u> Die Antworten „Ja“, „Teilweise“ und „Nein“ entsprechen den Reifegraden „5“, „3“ und „1“.  


<!--T:18-->
<!--T:18-->
:<u>Enthaltene OrgEhs:</u><br>
* <b>Enthaltene OrgEhs:</b> Organisationseinheiten können in Analysezeiträumen aktiviert und deaktiviert werden, indem man ein Häkchen setzt oder entfernt. HITGuard wird Ihnen die deaktivierte OrgEhs <i>nicht</i> in den diversen Auswahlfeldern anbieten. So können Sie den Fokus auf Teile der Organisation richten, ohne von den deaktivierten OrgEHs gestört zu werden. <br>
:*Organisationseinheiten sind in den Analysezeiträumen, denen sie zugeteilt sind, berichtspflichtig. Das heißt, sie müssen zum Redaktionsschluss Fortschrittsmeldungen über die ihnen zugeteilten Maßnahmen abgeben. Eine Organisationseinheit kann zeitgleich in mehreren Managementsystemen bzw. Analysezeiträumen berichten.
Hinweis: Sie können eine OrgEh nur deaktivieren, wenn ihr keine offenen [[Special:MyLanguage/Aktuelle_Maßnahmen|Maßnahmen]], [[Special:MyLanguage/Kontrolldefinitionen|Kontrollen]] oder [[Special:MyLanguage/Verarbeitungstätigkeit|Verarbeitungstätigkeiten]] zugeordnet sind. <br>
:* Werden im Laufe eines Analysezeitraums neue Organisationseinheiten erstellt, so werden diese, falls ihre übergeordnete Organisationseinheit diesem Analysezeitraum zugewiesen ist, automatisch zu dem Analysezeitraum hinzugefügt. Hat die Organisationeinheit allerdings keine übergeordnete Organisationseinheit, die diesem Analysezeitraum zugeordnet ist, dann muss sie manuell hinzugefügt werden.
Erstellen Sie neue OrgEhs, sind sie hier verfügbar. Das Häkchen der neuen OrgEh übernimmt dabei immer die Häkchensetzung ihrer übergeordneten OrgEh. Wenn Sie eine OrgEh erstellen, die keine übergeordnete OrgEH hat, so wird kein Häkchen gesetzt.
In der Praxis bedeutet das für die meisten Kunden, dass sie zunächst eine OrgEH anlegen, die ihre gesamte Organisation repräsentiert und dann ins Managementsystem wechseln, um sie zu aktivieren. Dann werden alle weiteren OrgEHs, die sie unter der gesamten Organisation anlegen, automatisch aktiviert.


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<!--T:19-->
:<u>In Nachfolge-Analysezeitraum überführen:</u><br>
* <b>In Nachfolge-Analysezeitraum überführen:</b> Beim Überführen eines Analysezeitraums in den nächsten wird der alte Analysezeitraum geschlossen und ein neuer erstellt. Alle Maßnahmen, die nicht im Status „erledigt“ sind, werden in den neuen Analysezeitraum mitgenommen und sind weiterhin unter [[Special:MyLanguage/Aktuelle_Maßnahmen|Maßnahmen → Aktuelle Maßnahmen]] verfügbar. Die erledigten Maßnahmen sind im nächsten Zeitraum nur mehr unter [[Special:MyLanguage/Historie|Maßnahmen → Historie]] zu sehen. Maßnahmen im Status „Abgebrochen“ und „Verworfen“ werden ebenso aus den aktuellen Maßnahmen entfernt und sind dann nur noch in der Historie verfügbar.  
:*Beim Überführen eines Analysezeitraums in den nächsten werden, im Zusammenhang mit der Maßnahmen- und Kontrollverwaltung, alle nicht auf Status „erledigt“ befindlichen Maßnahmen in den neuen Analysezeitraum überführt und dem jeweiligen Status entsprechend adaptiert. Die erledigten Maßnahmen werden im nächsten Zeitraum nicht mehr weiterverfolgt.


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<!--T:20-->
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*Das Löschen eines Analysezeitraums kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
*Das Löschen eines Analysezeitraums kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
*Es wird das Löschen von Analysezeiträumen nur dann unterstützt, solange noch keine Fortschrittsmeldungen erstellt wurden.
*Es wird das Löschen von Analysezeiträumen nur dann unterstützt, solange noch keine Fortschrittsmeldungen erstellt wurden.
*Es kann immer nur der aktuelle Analysezeitraum gelöscht aber nicht mehr abgeschlossen werden.
*Es kann immer nur der aktuelle Analysezeitraum gelöscht, aber nicht mehr abgeschlossen werden.




<!--T:21-->
<!--T:21-->
[[Datei:Managementsysteme Historie.png|right|thumb|700px|Historie]]
=== Vergangene Analysezeiträume ===
In der Historie werden die Analysezeiträume, die schon abgeschlossen wurden, mit Beginn, Ende und Redaktionsschluss aufgelistet.


<!--T:63-->
<!--T:63-->
=== Vergangene Analysezeiträume ===
[[Datei:Managementsysteme Historie.png|left|thumb|700px|Historie der Analysezeiträume]]
*In der Historie werden die Analysezeiträume, die schon abgeschlossen wurden, mit Beginn, Ende und Redaktionsschluss aufgelistet.
<br clear=all>
<br><br><br><br><br><br><br><br>


==Kürzel Generierung== <!--T:64-->
==Kürzel Generierung== <!--T:64-->
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<!--T:66-->
<!--T:66-->
Hier kann festgelegt werden, ob und für welche Elemente bei der Erstellung automatisch ein Kürzel generiert werden soll. Die Zusammensetzung des Kürzels kann ebenfalls hier festgelegt werden. Die Einstellung wird beim Erstellen des Managementsystems aus den Globalen Einstellungen übernommen, kann hier jedoch jederzeit verändert und angepasst werden.
Hier können Sie festlegen, für welche Elemente bei der Erstellung automatisch ein Kürzel generiert werden soll. Sie können außerdem die Zusammensetzung des Kürzels festlegen. Die Einstellung wird beim Erstellen des Managementsystems aus den Globalen Einstellungen übernommen, kann hier jedoch jederzeit verändert und angepasst werden.


<!--T:67-->
<!--T:67-->
* Das allgemeine Präfix wird bei allen selektierten Elementen vorangestellt.
* Das <b>allgemeine Präfix</b> wird bei allen selektierten Elementen vorangestellt. Es kennzeichnet alle Elemente in dem Managementsystem. 
* In der ersten Spalten kann für alle Elemente, die mit einem automatischen Kürzel generiert werden sollen, ein Häkchen gesetzt werden.
* In der ersten Spalte steuern Sie mit dem Häkchen, dass für dieses Element ein Kürzel generiert werden soll.
* Präfix: eine Buchstaben-, Zahlen-, oder Sonderzeichenfolge, die das Element deutlich kennzeichnet (z.B. M für Maßnahme). Der Default-Eintrag kann verändert werden.
* <b>Präfix: </b> eine Buchstaben-, Zahlen-, oder Sonderzeichenfolge, die das Element deutlich kennzeichnet (z.B. M für Maßnahme). Der Default-Eintrag kann verändert werden.
* OrgEh Kürzel: entscheidet, ob das Kürzel des Elements auch das Kürzel der Organisationseinheit enthalten soll. Bei Elementen, die keiner Organisationseinheit zugewiesen sind, ist diese Option deaktiviert (z.B. Gefährdungslagen oder Prozesse).
* <b>OrgEh Kürzel: </b>entscheidet, ob das Kürzel des Elements auch das Kürzel der Organisationseinheit enthalten soll. Bei Elementen, die keiner Organisationseinheit zugewiesen sind, ist diese Option deaktiviert (z.B. Gefährdungslagen oder Prozesse).
* OrgEh Suffix: ein Trennzeichen zwischen dem OrgEh Kürzel und der laufenden Nummer (z.B. _ oder -).
* <b>OrgEh Suffix: </b>ein Trennzeichen zwischen dem OrgEh Kürzel und der laufenden Nummer (z.B. _ oder -).
* Minimale Präzision: die Mindestzahl von Stellen der fortlaufenden Nummer. Es kann mindestens 1 und maximal 10 eingetragen werden. Bei einer Anzahl von 4 wären die resultierenden Nummern bspw. 0001, 0026 oder 0184.
* <b>Minimale Präzision: </b>die Mindestzahl von Stellen der fortlaufenden Nummer. Es kann mindestens 1 und maximal 10 eingetragen werden. Bei einer Anzahl von 4 wären die resultierenden Nummern bspw. 0001, 0026 oder 0184.


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Aktuelle Version vom 27. März 2026, 09:58 Uhr

Managementsysteme Übersicht

Administratoren und Expert-Benutzer können Managementsysteme über "Administration → Managementsysteme" erstellen, bearbeiten und verwalten. Experten können nur jene Managementsysteme bearbeiten, für die sie als Verantwortliche eingetragen sind.

Was ist ein Managementsystem?
Ein Managementsystem ist eine inhaltliche Bündelung von Daten. Managementsysteme beinhalten Maßnahmen, Kontrollen, Schutzbedarfs- und Schwachstellenanalysen, Audits, Meldungen, und mehr. Diese Elemente existieren nur innerhalb eines Managementsystems. Anders werden Stammdaten nicht auf Managementsysteme begrenzt.

Expert- und Professional- und Observer-Benutzer werden Managementsystemen hinzugefügt. Dadurch haben sie Zugang zu den Daten im Managementsystem und können Analysen durchführen und Aufgaben verteilen. Die Daten, die sie im Managementsystem verwalten werden durch Analysezeiträume historisiert und so vergleichbar gemacht.

Welchen Zweck erfüllen Managementsysteme?
Managementsysteme haben drei zentrale Funktionen:

  1. Sie dienen dazu Maßnahmen, Kontrollen oder Risikoidentifikationen ausgewählter Abteilungen Themenbereichen einzuteilen.
    • Zum Beispiel: Maßnahmen aus den Informationssicherheits-Audits werden in einem, Maßnahmen aus den Qualitätsmanagement Audits im anderen Managementsystem verwaltet. Beide Themenbereiche sind und bleiben getrennt.
  2. Managementsysteme definieren, wer für den Themenbereich verantwortlich ist und wer sonst noch an den Daten mitarbeitet.
    • Zum Beispiel: Herr Mustermann ist Verantwortlicher im QM-Managementsystem, hat aber keinen Zugang zum ISMS-Managementsystem. Frau Musterfrau hingegen ist Verantwortliche des ISMS-Managementsystems und arbeitet gelegentlich im QM mit. Sie hat Zugang zu beiden Managementsystemen.
  3. Sie dienen dazu Fortschrittserhebungen und andere Daten zeitlichen Perioden zuzuteilen und entsprechende Kennzahlen sowie Trends zu analysieren.
    • Zum Beispiel: Herr Mustermann erhebt halbjährlich Fortschritte über zehn Abteilungen, während Frau Musterfrau ihre Daten quartalsweise auswertet.

Löschen eines Managementsystems:

  • Das Löschen eines Managementsystems kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
  • Das Löschen von Managementsystemen wird nur dann unterstützt, wenn keine aktiven Analysezeiträume darin enthalten sind.

Lizenzen:

Im Grid zeigt HITGuard an, wie viele Lizenzen aktuell vorhanden sind, und wie viele verwendet werden. Dadurch ist auf einen Blick ersichtlich, ob man unterlizensiert ist oder noch Lizenzen für zusätzliche Managementsysteme hat. Mehr Informationen zu den Lizenzen sind unter "Administration → Lizenzierung" zu finden.

Stammdaten

Auf der Stammdaten-Seite des Managementsystems werden die grundsätzlichen Eigenschaften konfiguriert. Die hier getroffenen Einstellungen wirken sich auf die Arbeit im Managementsystem aus.

Stammdaten bearbeiten


Stammdaten bearbeiten

Hier werden der Name, der/die Verantwortliche(n) und die Teammitglieder für ein Managementsystem festgelegt und eingetragen.

  • Für jedes Managementsystem können Expert-Benutzer einzeln oder in Teams als Verantwortlicher eingetragen werden. Nur diese Leute können das Managementsystem später bearbeiten und Analysezeiträume überführen.
  • Die Mitglieder im Managementsystem müssen Experts, Professionals oder Observer sein. Diese User können die Daten im Managementsystem einsehen oder bearbeiten, auch wenn sie das Managementsystem selbst nicht bearbeien können.

Einstellungen zum Managementsystem

Einstellungen zum Managementsystem


Hier können Sie Schutzziele für die Verwendeung im Managementsystem aufnehmen oder entfernen. Zuvor müssen sie dafür in der Risikopolitik aktiviert werden. Wurden die Schutzziele für die Verwendung im Managementsystem hier eingetragen, hat das Auswirkungen auf Risikobewertungen und Schutzbedarfsanalysen.
Hinweis: Schutzziele, die in der Risikopolitik erstellt werden, werden standardmäßig hier hinzugefügt. Werden bereits existierende Schutzziele (wie RTO und RPO) dort nur aktiviert, müssen sie sie hier noch manuell hinzufügen.

Weiters können Sie hier die Standards und Normen, die in diesem Managementsystem verwendet werden sollen, auswählen. Importieren Sie einen neuen Standard unter „Administration → Standards und Normen“ wird er hier automatisch hinzugefügt.

Normen und Standards die hier nicht ausgewählt bzw. entfernt werden, sind zwar bei bereits vorhanden Mappings sichtbar, können aber in diesem Managementsystem nicht mehr ausgewählt oder verändert werden. Sie werden auch nicht berücksichtigt, wenn in einem Bericht weitere gemappte Kapitel inkludiert werden (z.B. Konformitätsbericht nach Standards und Normen).

Ist beispielsweise die Norm "DSGVO" nicht ausgewählt, kann diese nicht für die Auswertung der Compliance Spinne im Risikomanagement Dashboard nach "DSGVO" ausgewählt werden.


Darunter können sie drei der HITGuard Add-Ons aktivieren. Um Sie zu nutzen, müssen die jeweiligen Experts, Professionals und Observer auch die jeweiligen Berechtigungen gesetzt bekommen.

  • Datenschutz Add-on: aktiviert das Datenschutzmodul für dieses Managementsystem. Experts und Professionals mit Datenschutz-Berechtigungen können dann Verarbeitungstätigkeiten, erstellen und verwalten, Observer-User können diese einsehen. Man kann nur ein Datenschutzmodul pro Produktivinstanz aktivieren.
  • Fallmanagement Add-on: Damit kann dieses Managementsystem zum Melden von Vorfällen oder als Whistleblower-System verwendet werden.
  • Auditmanagement Add-on: Erlaubt Ihnen dieses Managementsystem zum Planen, Durchführen und Managen von Audits zu verwenden.
E-Mail Einstellungen

E-Mail Einstellungen

  • Wird hier durch den Techniker eine E-Mail gesetzt, dann werden alle Erinnerungen, die von diesem Managementsystem ausgehen, über diese E-Mail-Adresse versendet. Falls Sie kein eigenes E-Mail-Konto verwenden, sondern das von TogetherSecure zur Verfügung gestellte, muss die Absenderadresse mit @hitguard.at enden.
  • Wird hier keine E-Mail-Einstellung konfiguriert, so werden alle Mails von jener Adresse versandt, die in den globalen Einstellungen hinterlegt ist. (siehe Globale E-Mail Einstellungen)
Intervallschema definieren

Intervallschema definieren

Mit dem Intervallschema wird definiert, ob Analysezeiträume (siehe unten) einem vorgegebenen Rhythmus folgen sollen.

  • Manuelle Anlage: Hier wird die zeitliche Eingrenzung mit einem Von-bis-Datum manuell definiert. Das ist von Anlage zu Anlage individuell.
  • Startdatum plus Intervall: Hier können sie ein fixes Intervall für die Analysezeiträume definieren (Im Beispiel drei Monate). Das genaue Datum im Beginn-Feld ist nur relevant, wenn sie noch keinen Analysezeitraum angelegt haben. Existiert bereits ein Analysezeitraum, wird HITGuard stets das Enddatum des letzten Analysezeitraums für einen neuen Analysezeitraum verwenden.



Analysezeitraum und Historie

Aktiver Analysezeitraum

Zweck und Handhabung

Analysezeiträume dienen dazu, Daten in auswertbare Zeiträume einzuteilen. Analysezeiträume werden deshalb regelmäßig abgeschlossen und in einen neuen Analysezeitraum überführt.

Manche KPIs, etwa Kritikalität der offenen Maßnahmen, orientieren sich am Analysezeitraum. Bei einigen Berichten, beispielsweise denen für Abweichungsanalysen kann man ebenso den Analysezeitraum auswählen, der ausgewertet werden soll.

Bei zwei Elemente in HITGuard ist die Zuordnung zum Analysezeitraum sehr streng. Deshalb können diese beiden Elemente das Überführen des Analysezeitraums blockieren. Das sind Fortschrittsmeldungen und Verarbeitungstätigkeiten.

Bei beiden Elementen kann man per Workflow eine Bearbeitung von Practitioner-Benutzern anfordern. Solange diese Bearbeitung noch nicht vollständig abgeschlossen ist, d.h. solange (a) der Practitioner die Aufgabe nicht retourniert hat und (b) der Expert-Benutzer die Aufgabe nicht akzeptiert hat, kann man den Analysezeitraum nicht überführen.

Der Analysezeitraum kann erst überführt werden, wenn alle Fortschrittsmeldungen und alle Verarbeitungstätigkeiten fertig bearbeitet und akzeptiert wurden.

Um einen Analysezeitraum zu überführen, klickt man auf den Button „In Nachfolge-Analysezeitraum überführen“ rechts unten. Dann kann man die Datumswerte des neuen Analysezeitraums definieren, oder HITGuard hat sie bereits vorbesetzt (siehe Intervallschema definieren).

Aktiver Analysezeitraum

Jeder Aktive Analysezeitraum wird durch einige Felder beschrieben:

  • Beginn und Ende: Ein Analysezeitraum kann so kurz oder lange sein, wie es die Organisation benötigt. Beginn und Ende können prinzipiell auch am selben Tag liegen, jedoch darf der Beginn nicht nach dem Ende liegen.
  • Redaktionsschluss: Dieses Datum sollte etwas vor dem Enddatum des Analysezeitraums liegen, da es relevant für die Maßnahmenverwaltung ist. Fordern Expert- oder Professional-Benutzer eine Fortschrittsmeldung zu einer Maßnahme an, so wird HITGuard dieses Datum standardmäßig als Deadline für die Rückmeldung verwenden.
  • Target Score: Der Target Score beschreibt den Zielzustand für alle Abweichungsanalysen. Geben Sie bei einer Prüffrage eine Antwort ein, wird sie gegen den Target Score verglichen. Ist der Wert der Antwort niedriger als der eingestellte Target Score, gilt sie als Abweichung und kann dementsprechend weiterverwendet werden.
Hinweis: Die Antworten „Ja“, „Teilweise“ und „Nein“ entsprechen den Reifegraden „5“, „3“ und „1“.
  • Enthaltene OrgEhs: Organisationseinheiten können in Analysezeiträumen aktiviert und deaktiviert werden, indem man ein Häkchen setzt oder entfernt. HITGuard wird Ihnen die deaktivierte OrgEhs nicht in den diversen Auswahlfeldern anbieten. So können Sie den Fokus auf Teile der Organisation richten, ohne von den deaktivierten OrgEHs gestört zu werden.

Hinweis: Sie können eine OrgEh nur deaktivieren, wenn ihr keine offenen Maßnahmen, Kontrollen oder Verarbeitungstätigkeiten zugeordnet sind.
Erstellen Sie neue OrgEhs, sind sie hier verfügbar. Das Häkchen der neuen OrgEh übernimmt dabei immer die Häkchensetzung ihrer übergeordneten OrgEh. Wenn Sie eine OrgEh erstellen, die keine übergeordnete OrgEH hat, so wird kein Häkchen gesetzt. In der Praxis bedeutet das für die meisten Kunden, dass sie zunächst eine OrgEH anlegen, die ihre gesamte Organisation repräsentiert und dann ins Managementsystem wechseln, um sie zu aktivieren. Dann werden alle weiteren OrgEHs, die sie unter der gesamten Organisation anlegen, automatisch aktiviert.

  • In Nachfolge-Analysezeitraum überführen: Beim Überführen eines Analysezeitraums in den nächsten wird der alte Analysezeitraum geschlossen und ein neuer erstellt. Alle Maßnahmen, die nicht im Status „erledigt“ sind, werden in den neuen Analysezeitraum mitgenommen und sind weiterhin unter Maßnahmen → Aktuelle Maßnahmen verfügbar. Die erledigten Maßnahmen sind im nächsten Zeitraum nur mehr unter Maßnahmen → Historie zu sehen. Maßnahmen im Status „Abgebrochen“ und „Verworfen“ werden ebenso aus den aktuellen Maßnahmen entfernt und sind dann nur noch in der Historie verfügbar.

Löschen eines Analysezeitraums

  • Das Löschen eines Analysezeitraums kann nur vom verantwortlichen Experten ausgelöst werden.
  • Es wird das Löschen von Analysezeiträumen nur dann unterstützt, solange noch keine Fortschrittsmeldungen erstellt wurden.
  • Es kann immer nur der aktuelle Analysezeitraum gelöscht, aber nicht mehr abgeschlossen werden.


Vergangene Analysezeiträume

In der Historie werden die Analysezeiträume, die schon abgeschlossen wurden, mit Beginn, Ende und Redaktionsschluss aufgelistet.

Historie der Analysezeiträume


Kürzel Generierung

Hier können Sie festlegen, für welche Elemente bei der Erstellung automatisch ein Kürzel generiert werden soll. Sie können außerdem die Zusammensetzung des Kürzels festlegen. Die Einstellung wird beim Erstellen des Managementsystems aus den Globalen Einstellungen übernommen, kann hier jedoch jederzeit verändert und angepasst werden.

  • Das allgemeine Präfix wird bei allen selektierten Elementen vorangestellt. Es kennzeichnet alle Elemente in dem Managementsystem.
  • In der ersten Spalte steuern Sie mit dem Häkchen, dass für dieses Element ein Kürzel generiert werden soll.
  • Präfix: eine Buchstaben-, Zahlen-, oder Sonderzeichenfolge, die das Element deutlich kennzeichnet (z.B. M für Maßnahme). Der Default-Eintrag kann verändert werden.
  • OrgEh Kürzel: entscheidet, ob das Kürzel des Elements auch das Kürzel der Organisationseinheit enthalten soll. Bei Elementen, die keiner Organisationseinheit zugewiesen sind, ist diese Option deaktiviert (z.B. Gefährdungslagen oder Prozesse).
  • OrgEh Suffix: ein Trennzeichen zwischen dem OrgEh Kürzel und der laufenden Nummer (z.B. _ oder -).
  • Minimale Präzision: die Mindestzahl von Stellen der fortlaufenden Nummer. Es kann mindestens 1 und maximal 10 eingetragen werden. Bei einer Anzahl von 4 wären die resultierenden Nummern bspw. 0001, 0026 oder 0184.