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HITGuard Release August 2026

Aus HITGuard User Guide

Ausblick: Business Continuity Management Add On

Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle berichten, woran wir gerade arbeiten. Es entsteht derzeit ein neues Business Continuity Management (BCM) Add On für HITGuard. Die Nachfrage unserer Kunden nach einem solchen Modul ist mit der RKE-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2022/2557) in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Neben einer Schutzbedarfsanalyse, die unsere Kunden im Risikomanagement auch für IT-BCM als BIA nutzen konnten, geht der Bedarf nun in Richtung eines übergeordneten Business Impact Assessments das nicht nur IT-Ressourcen, sondern auch andere Unternehmenswerte mit einbezieht. Dafür werden auch Workarounds und Wiederanlaufbeschreibungen mit Workflowunterstützung benötigt. Außerdem sind auch Dokumentationsmöglichkeiten für Notfallübungen (vom Drehbuch bis zur Übungsdokumentation) geplant. Ab diesem Release werden erste Bestandskunden, die sich als early-bird Kunden für die frühe Phase unserer Produkteinführung entschieden haben, neue Features unter die Lupe nehmen können. Ab Herbst werden wir Ihnen das neue Add On auf Messen und Veranstaltungen vorstellen. Lizenzen können Sie ab dem Release 20206_R3 (für Dezember 2026 geplant) erwerben. Wenn Sie mehr Details zur Roadmap erfahren möchten, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns über support@togethersecure.at auf.

Neues im Risikomanagement

Neue Schutzziele und Modellsegmente

Um die Einführung des oben angesprochenen BCM-Moduls vorzubereiten haben wir zwei Änderungen vorgenommen. Zunächst haben wir die Risikopolitik um das Schutzziel MTPD (Maximum Tolerable Period of Disruption) erweitert. MTPD definiert die maximal tolerierbare Ausfallzeit und ergänzt damit die bestehende RTO als geschäftskritischen Grenzwert. Das neue Schutzziel steht in Schutzbedarfs- und Strukturanalyse zur Verfügung und kann auch in der Strukturanalyse ausgewertet werden.


Außerdem haben wir bei Ressourcen ein weiteres Modellsegment hinzugefügt. Dieses Modellsegment heißt "Personal" und erlaubt ihnen Teile der Belegschaft als Ressource zu modellieren und gegebenenfalls hinsichtlich ihrer Kritikalität zu bewerten.

Workflowpläne für Risiken und Chancen

In den letzten Releases haben wir bereits Workflowpläne für Schutzbedarfsanalysen und Schwachstellenanalysen eingeführt. Damit können Sie die Neubewertungen ihrer Überprüfungen im Vorhinein planen und von HITGuard automatisch ausschicken lassen. Die Ausführung erfolgt zeitgesteuert im Hintergrund und ermöglicht eine strukturierte und automatisierte Neubewertung.
Nun wird es auch einen Workflowplan für den Risikoworkflow geben. Damit können Sie automatisiert dem Risk Owner bzw. dem Sachbearbeiter das Risiko zur Neubewertung in zeitlich vordefinierten Intervallen zukommen lassen.


Zusätzlich können Workflowpläne direkt beim Risiko bzw. der Chance verwaltet und relevante Informationen wie nächste Neubewertung und verknüpfte Pläne übersichtlich angezeigt werden.

Mehr zum Risikoworkflow erfahren Sie in der Online-Hilfe.

Nachricht an Risiko-Sachbearbeiter im E-Mail enthalten

Im neuen Risikoworkflow, der im letzten Release eingeführt wurde, haben Sie die Möglichkeit eine Nachricht an den Sachbearbeiter zu hinterlegen, wenn Sie eine Neubewertung von ihm anfordern oder die Bewertung zur Überarbeitung zurückschicken.


Mit dem neuen Release wird HITGuard diese Nachrichten im Damit können Sie noch direkter mit ihren Kollegen in Kontakt treten und bereits in den automatischen HITGuard-Mails einen wertvollen Kontext für ihre Kollegen beisteuern.


Mehr zum Risikoworkflow erfahren Sie in unserer Online-Hilfe.

Aufnahme von Risikokategorien in Risikoberichten

Um die Kommunikation im Unternehmen sowie die Berichterstattung über das Risikomanagement noch reibungsloser zu gestalten, haben wir die Risikokategorien in den Risikoberichten inkludiert.

Logeintrag für monetäre Auswirkung von Risiken

In HITGuard gab es bereits die Möglichkeit die monetäre Auswirkung von Risiken zu erfassen. Änderungen dieses Wertes können unter Umständen höchst relevant sein, wurden bisher aber nicht protokolliert. Mit dem neuen Release wird HITGuard für die Änderung dieses Werts eine Begründung für den Logeintrag einfordern. Dadurch wird die monetäre Auswirkung zu einem wichtigen Wert im Risiko, genau wie Status, Strategie, Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß.

Neues im Datenschutz

Erweiterung der REST API um Verarbeitungstätigkeiten und sonstiges abzufragen

Die REST API wurde für das Datenschutz-Modul erweitert, um Betroffenenkategorien, Organisationsregister und Verarbeitungstätigkeiten (VTs) effizient abzurufen. Betroffenenkategorien können nun MMS-spezifisch vollständig oder gezielt anhand ihrer internen HITGuard-ID abgefragt werden. Zusätzlich lassen sich zu einer Betroffenenkategorie die zugehörigen Organisationsregister sowie die darin enthaltenen aktiven Verarbeitungstätigkeiten ermitteln. Die neuen Endpunkte ermöglichen eine einfache Integration mit Drittsystemen, ohne zusätzliche externe IDs verwalten zu müssen.

Neues im Lieferantenmanagement

Verknüpfen von Lieferanten und Externen

Mit diesem Release wurde die Verwaltung von Lieferanten und Externen im Datenschutz überarbeitet. Somit ist es nun möglich Verknüpfungen zwischen den beiden Entitäten zu erstellen und nachzuverfolgen. Die neuen Verknüpfungsfunktionen in den Übersichtslisten ermöglichen es bestehender Datensätze zu verknüpfen oder fehlende Gegenstücke zu erstellen.


Intelligente Vorschläge erleichtern die Zuordnung von Datensätzen mit ähnlichen Namen und reduzieren den manuellen Aufwand. Alle bestehenden Verknüpfungen werden sowohl in der Übersichts- als auch in der Detailansicht direkt angezeigt, sodass Sie schnell und einfach zwischen zwei verknüpften Datensätzen wechseln können. Außerdem ist es möglich relevante Stammdaten zwischen Lieferanten und Externen zu übertragen. Verknüpfungen lassen sich bei Bedarf auch jederzeit löschen.


Mehr zu diesen neuen Funktionen erfahren Sie in der Online-Hilfe.

Neues im Fallmanagement

Übernahme von Elementen in die Akte

Die Zuweisung von Überprüfungen und Risiken zu Akten wurde erweitert, um die Übernahme verknüpfter Inhalte deutlich zu vereinfachen. Beim Verknüpfen oder Anlegen einer Überprüfung bzw. eines Risikos können Sie relevante Maßnahmen, Kontrollen und Risiken direkt mit der Akte verknüpfen. Dabei werden nun auch indirekt verknüpfte Maßnahmen sowie bereits abgeschlossene Maßnahmen berücksichtigt. Das reduziert manuellen Aufwand, verhindert das Übersehen relevanter Informationen und sorgt für eine vollständigere Dokumentation innerhalb der Akte.

Neues im Auditmanagement

Audit-Abweichungen-Kontroll-Matrix

Mit der neuen Audit-Abweichungen-Kontroll-Matrix erhalten Sie eine strukturierte Übersicht über Audits, Überprüfungen, Abweichungen und die damit verbundenen Kontrollen. Zusätzlich werden zu jeder Abweichung die zugehörige Kontrolle mit wichtigen Informationen wie Frequenz, letzter Durchführung, Verantwortlichem und Status angezeigt.

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Die übersichtliche Darstellung erleichtert die Nachverfolgung von Auditfeststellungen und unterstützt eine effizientere Bewertung bestehender Kontrollmaßnahmen. Wie gewohnt können die Ergebnisse auch nach Excel exportiert werden.

Neues im Doku-Management

Importieren und Exportieren von Dokumenten via REST API

Um das Doku-Management Modul vielfältiger zu gestalten und die Anbindung an bereits bestehende Lösungen zu ermöglichen, haben wir die REST API Schnittstelle erweitert. Sie ermöglicht nun das Anlegen und Versionieren von Dokumenten direkt in HITGuard. Dokumente werden eindeutig über eine externe DOKID identifiziert und innerhalb eines Managementsystems verwaltet, wobei neue Versionen automatisch fortgeschrieben werden, ohne bestehende Inhalte zu überschreiben. Die Ablage erfolgt strukturiert in Verzeichnissen, die konsistent beibehalten werden, um Datenintegrität sicherzustellen. Diese Erweiterung verbessert die Nachvollziehbarkeit und Integration von Dokumenten aus Drittsystemen deutlich.

Erweiterung der REST API für Verzeichnisse

Im Zuge der oben besprochenen Erweiterung der Datenschnittstelle wurde auch die Möglichkeit geschaffen gesamte Verzeichnisse aus externen Datenquellen zu importieren und in HITGuard zu übernehmen. So können Sie die aufwändige Datenpflege, die beim manuellen Nachstellen solcher Verzeichnisse nötig würde, umgehen.

Neues im ESG Management

Variierende zeitliche Werte für Auswirkunken

Das ESG Modul wurde erweitert, um die Anforderungen der ESRS besser abzubilden. Für die Felder „Zeitlicher Horizont“ und „Wertschöpfungskette“ ist nun eine Mehrfachauswahl möglich, sodass Auswirkungen präziser mehreren Zeiträumen und Bereichen zugeordnet werden können.


Bestehende Einschränkungen auf Einzelwerte entfallen damit vollständig. Die erweiterten Zuordnungen werden auch in Berichten korrekt dargestellt. Dies erhöht die fachliche Genauigkeit und verbessert die Transparenz der ESG-Bewertung.

Umbenennung "Handlungsfelder"

Um die Menüpunkte Präziser zu formulieren und unseren Usern das Zurechtfinden im System zu erleichtern, haben wir den Menüpunkt "ESG Themen" in "Handlungsfelder" umbenannt.

Duplizieren von Handlungsfeldstrukturen

Die Duplizierungsfunktion ermöglicht es, bestehende Handlungsfeldstrukturen (etwa die ESRS-Handlungsfelder) inklusive aller Verlinkungen, Beschreibungen und individuellen Anpassungen schnell zu verdoppeln und für alternative Darstellungen zu verwenden. Die Funktion steht gezielt für Knoten der obersten Ebene zur Verfügung, um konsistente und vollständige Kopien sicherzustellen. Ganze Kapitelstrukturen können nun auf oberster Ebene kopiert und als neue Struktur eingefügt werden. Das ist ideal für Varianten oder jährliche Fortschreibungen, reduziert manuellen Aufwand und unterstützt eine effiziente Weiterentwicklung bestehender Inhalte.

Überarbeitung von ESG-Berichten

Die ESG-Berichte wurden optisch überarbeitet und stärker strukturiert, um Auswirkungen, Risiken und Chancen schneller erfassbar zu machen. Die Kopfdaten werden nun in einem einheitlichen Design mit dezenten Farben und klarer Hervorhebung dargestellt. Auswirkungen, Risiken und Chancen erhalten zusätzlich eine farbliche Kennzeichnung entsprechend ihrer Bewertung, sodass positive, negative und unvollständige Einträge auf einen Blick erkennbar sind.


Zudem werden Auswirkungen nun eindeutig gekennzeichnet und in einer klaren Reihenfolge vor Risiken und Chancen dargestellt. Auch die Überschriften von Maßnahmen und Kontrollen wurden an das neue ESG-Design angepasst und sorgen für ein konsistenteres Erscheinungsbild der Berichte.

Allgemeines

Neuer Menüpunkt für „Stammdaten“ und „Administration“

Um den Aufbau des Navigationsmenüs logischer und zugleich intuitiver zu gestalten, haben wir einige grundsätzliche Änderungen an der Darstellung vorgenommen. Dies betrifft insbesondere das Administrationsmodul für Expert-User, das nun wesentlich übersichtlicher aufgebaut ist. Professional-User werden keine Änderungen sehen.


Zunächst wurde ein gesondertes Menü für "Stammdaten" kreiert. Dieses neue Menü nimmt sieben Menüpunkte auf, die zuvor unter Administration angesiedelt waren. Wie sie im Screenshot sehen, wurden nicht nur die klassischen Stammdaten, die die Organisation und ihre Umgebung darstellen, sondern auch Standards und Normen und Wissensdatenbanken darin aufgenommen.
Das übrigbleibende Menü „Administration“ wurde in die Steuerungsleiste rechts oben verlagert.


Abgesehen von diesem neuen Modul haben wir den früheren Menüpunkt "Aktualisierungen" entfernt. Diese Information findet sich nun im Punkt "Lizensierung" links unten.
Außerdem wurde die Risikopolitik, die zuvor im Modul "Risikomanagement" zu finden war, hier in die Administration verlagert. Dies verdeutlicht besser, dass die Risikopolitik ebenfalls eine Menge an Einstellungen ist, die alle Managementsysteme betrifft.
Schließlich wurde die KI-Promptverwaltung hinzugefügt, die wir näher in Punkt ‎7.4 besprechen.

Berichte generieren und Management Summary

Der Export für Berichte wurde grundlegend überarbeitet, um die Erstellung von Berichten flexibler und nutzerfreundlicher zu gestalten. Nun öffnet ein zentraler Button einen Konfigurationsdialog, in dem Format (PDF, Word), Revisionsinformationen und/oder ein individueller Dateiname festgelegt werden können.


Zusätzlich ist es nun möglich ein Management Summary mittels KI-Anbindung automatisch generieren zu lassen. Dieses Management Summary wird dann direkt in den Bericht integriert.
Die Prompts, die HITGuard für die Erstellung der Management Summaries verwendet können in der neuen KI-Promptverwaltung (siehe ‎7.4) bearbeitet werden.
Bei Verwendung von Revisionsinformationen wird auch das Management Summary versioniert gespeichert und bleibt nachträglich bearbeitbar. Diese Erweiterungen ermöglichen eine effizientere Berichtserstellung und verbessern die Nachvollziehbarkeit sowie Individualisierung der Ergebnisse

KI-Promptverwaltung

Die KI Promptverwaltung wurde neu zum Administrations-Modul hinzugefügt. Sie ermöglicht erstmals eine zentralisierte Konfiguration für jedes Feature, das KI-Prompts verwendet. Prompts können nun auf drei Ebenen definiert werden (global, managementsystem-spezifisch, benutzerspezifisch) und werden automatisch über eine klare Fallback-Logik ermittelt.


Anwender profitieren davon, dass sie Prompts direkt im Nutzungskontext anpassen und bei Bedarf jederzeit auf Standardwerte zurücksetzen können. Zusätzlich wurde eine Administrationsoberfläche geschaffen, um globale und systemspezifische Vorgaben gezielt zu steuern. Dies verbessert die Konsistenz der KI-Ergebnisse und erlaubt gleichzeitig eine flexible Anpassung an individuelle Anforderungen.

Erweiterung der Design-Konfigurationen bei Berichten

Die Konfigurationsmöglichkeiten für Berichte wurden erweitert, um das Erscheinungsbild besser an unternehmensspezifische Anforderungen anzupassen. Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Skalierung für Word-Exporte können nun zentral definiert werden und sorgen für ein einheitliches Layout über unterstützte Berichte hinweg. Nur individuelle Formatierungen, die direkt in HTML-Feldern hinterlegt wurden, bleiben dabei unverändert erhalten. Dadurch können Sie Berichte einfacher an bestehende Dokumentations- und Designstandards anpassen, ohne Inhalte manuell nachbearbeiten zu müssen.


Verbesserte Darstellung von Norm-Mappings

Die Darstellung von Norm-Mappings wurde verbessert, um die Zuordnung zu unterschiedlichen Standards schneller erfassbar zu machen. Unter Stammdaten > Standards und Normen können Sie nun Tags vergeben und die Standards mit Fraben kennzeichnen, wodurch Mappings übersichtlicher und leichter unterscheidbar werden.


Zusätzlich wurde die Zuordnung von Standard-Kapiteln mit einem neuen, übersichtlichen Verknüpfungsdialog vollständig überarbeitet. Dieser Dialog zeigt alle aktivierten Standards zentral an und ermöglicht eine komfortable Auswahl von Kapiteln innerhalb einer Baumstruktur.


Eine standardübergreifende Suche erleichtert das Auffinden relevanter Inhalte und blendet nicht passende Standards automatisch aus. Ausgewählte Kapitel werden transparent angezeigt und können direkt angesteuert werden, wodurch auch umfangreiche Standards einfacher verwaltet werden können.

Hinterlegen von Dokumenten bei Prozessen

Prozesse können nun mit Dokumenten und Weblinks ergänzt werden, sodass weiterführende Informationen und externe Prozessbeschreibungen direkt am jeweiligen Prozess hinterlegt werden können. Dies erleichtert insbesondere die Verknüpfung von Dokumentationen aus Drittanwendungen und verbessert die Nachvollziehbarkeit von Prozessinformationen.
Hinterlegte Dokumente werden zudem automatisch im Dokumentenarchiv berücksichtigt und können im Dokumentenmanagement-Add-on weiterverarbeitet werden. Dadurch stehen prozessrelevante Unterlagen zentral und konsistent zur Verfügung.

Anpassen der Schrift in Berichten

Die Gestaltung von Berichten lässt sich nun zentral an individuelle Anforderungen anpassen. Schriftart, Schriftgrößen, Zeilenabstände und Skalierung für Word-Exporte können konfiguriert werden, sodass Berichte besser zu bestehenden Unternehmensvorgaben passen. Dadurch können Sie Berichte einfacher an interne Dokumentations- und Designstandards anpassen.