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[[Datei:RM_Risikopolitik_Inhalt.png||left|thumb|901px|Inhalt der Risikopolitik]]
[[Datei:RM_Risikopolitik_Inhalt.png||left|thumb|901px|Inhalt der Risikopolitik]]
<p><p><p>Alle Einstellungen und Konfigurationen, die hier getroffen werden, sind global gültig. Sie wirken sich auf '''alle Managementsysteme''' aus und können nur von Experten oder Administratoren bearbeitet werden. Links sehen Sie das Menü mit allen Punkten, aus denen sich die Risikopolitik zusammensetzt. Auf diese Punkte gehen wir im Folgenden näher ein.
Die Risikopolitik ist ein Set an Einstellungen, die für ihre Arbeit in HITGuard sehr wichtig sind. Alle Einstellungen und Konfigurationen, die hier getroffen werden, sind global gültig. Sie wirken sich auf '''alle Managementsysteme''' aus und können deshalb nur von Experten oder Administratoren bearbeitet werden. Einige Punkte der Risikopolitik sollten sie <i>unbedingt</i> fertig konfiguriert haben, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Wir weisen Sie auf diese Punkte mit einem „<b>Achtung!</b>“ hin.
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Jede Norm bzw. jedes Managementsystem verfolgt einen vorgegebenen Zweck. Es werden Ziele definiert um deren Schutz sicherzustellen.
Mit Schutzzielen definieren Sie, auf welche Themen und Bereiche Sie ihr Augenmerk richten wollen. Sie legen damit fest, zu welchem Zweck Sie die Managementsysteme betreiben wollen. Dies kann beispielsweise die Vertraulichkeit von Informationen, Bonität des Unternehmens, oder Energieeffizienz sein. <br>
In HITGuard werden Schutzziele später verwendet, um zB zu erfassen, wie stark sich ein Risiko auf diese Schutzziele auswirken kann. Außerdem erfassen sie in der [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalyse]] die Kritikalität von Ressourcen. Dabei wird die Kritikalität pro Schutzziel eigens bewertet. In der [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse|Strukturanalyse]] stellen Schutzziele die Abhängigkeiten zwischen Stammdaten dar. Außerdem werden Sie an vielen anderen Elementen zur Kennzeichnung und Klassifizierung verwendet.
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Mit den Schutzzielen wird in weiterer Folge in der Schutzbedarfsanalyse, der Strukturanalyse und vielen andern Punkten im Tool gearbeitet. Die Ziele werden in den Wissensdatenbanken auf Prüffragen oder gegebenenfalls auf andere Risiken oder Maßnahmen gemappt. Die herstellerspezifischen Schutzziele sind mit einem gelben Wergzeug-icon statt dem Mülleimer-Button gekennzeichnet. Sie können zwar umbenannt oder deaktiviert aber nicht gelöscht werden. Sie sind unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Schutzziele" als "Herstellerspezifisches Schutzziel" gekennzeichnet.<br>
HITGuard wird mit <b>herstellerspezifischen Schutzzielen</b> ausgeliefert, die sich an unterschiedlichen Standards und Normen orientieren. Die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität leiten sich aus Normen der Informationssicherheit (zB ISO/IEC 27001) ab und sind bereits beim ersten Start im System angelegt und aktiviert:
<u>Herstellerspezifische Schutzziele:</u>
*Vertraulichkeit: Nur Befugte können die Informationen einsehen.
*Vertraulichkeit
*Verfügbarkeit: Wer die Informationen benötigt, kann auf sie zugreifen.
*Verfügbarkeit
*Integrität: Die Informationen sind fehlerfrei.
*Integrität
Die herstellerspezifischen Schutzziele <i>Recovery Time Objective </i> (RTO) und <i>Recovery Point Objective</i> (RPO) betreffen Wiederherstellzeiten und Datenverlust, also das <i>Business Continuity Management</i>. Mehr dazu erfahren Sie [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse|Hier]]. RTO und RPO sind standardmäßig nicht aktiviert. Um Sie zu aktivieren, setzen sie einfach die Häkchen bei „Aktiv“ und „Anzeige im Graph“. Dann müssen Sie noch unter Administration> [[Special:MyLanguage/Managementsysteme #Einstellungen_zum_Managementsystem|Managementsysteme]] die beiden Schutzziele Ihrem gewünschten Managementsystem hinzufügen. Planen Sie diese beiden Schutzziele nicht zu verwenden, so lassen Sie sie einfach deaktiviert. Da eine spezielle Programmierung hinter diesen Schutzzielen steht, können sie nicht für andere Zwecke verwendet werden. <br><br>
*RTO (= Recovery Time Objective)
*RPO (= Recovery Point Objective)
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Weitere Schutzziele können von Experten frei erstellt und bearbeitet werden. Diese kann man leicht an einem roten Mülleimer-Button erkennen, mit dem man diese Schutzziele löschen kann.
Manche herstellerspezifischen Schutzziele sind branchenspezifisch und daher nicht automatisch angelegt. Sie können diese aber <b>importieren</b>, indem sie rechts oben auf das kleine Dreieck im Plus-Button klicken. Dann können Sie Behandlungseffektivität, Patientensicherheit, und Authentizität importieren. Unter umständen ist das notwendig um eine [[Special:MyLanguage/Wissensdatenbanken|Wissensdatenbank]] zu importieren.
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Als [[Special:MyLanguage/Benutzer_und_Benutzerrollen#Expert|Expert-Benutzer]] können Sie weitere Schutzziele mit dem Plus-Button hinzufügen und bearbeiten. Links oben können Sie mit Drag and Drop die Sortierreihenfolge anpassen. In dieser Reihenfolge werden die Schutzziele nicht nur auf dieser Seite, sondern auch in der [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalyse]] gelistet.
Da manche herstellerspezifischen Schutzziele nur für gewisse Branchen benötigt werden, werden standardmäßig nicht alle definierten Schutzziele mit ausgeliefert. Diese können allerdings, wenn benötigt, importiert werden. Dafür müssen Sie lediglich auf den Pfeil neben dem Plus klicken und das gewünschte Schutzziel zum Importieren auswählen.
<b>Achtung!</b>: Sie sollten ihre Schutzziele vor der Arbeit mit HITGuard fertig definieren und einpflegen. [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalysen]] und die [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse|Strukturanalyse]] bauen darauf auf, sodass Änderungen an Schutzzielen im Nachhinein mit großem Mehraufwand verbunden sind.
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Diese Funktion wird zum Beispiel benötigt um von HITGuard erstellte Wissensdatenbanken zu importieren, die ein nicht standardmäßig ausgeliefertes Schutzziel benötigen.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit bezeichnet die geschätzte Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines bestimmten Ereignisses in einem bestimmten zukünftigen Zeitraum (z.B. ein Mal in 30 Jahren).<br>
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bilden die beiden Achsen der Risikomatrix (siehe unten). Die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt. Die Abbildung unten zeigt die Seite zum Bearbeiten der Eintrittswahrscheinlichkeiten.
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[[Datei:Eintrittswahrscheinlichkeiten.PNG|left|thumb|600px|Maske der Eintrittswahrscheinlichkeiten]]
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<!--T:10-->
Klassen an Eintrittswahrscheinlichkeiten können, wie die Abbildung unten zeigt, frei definiert werden. Die Anzahl der Kategorien, der Name der Eintrittswahrscheinlichkeitsklassen sowie deren Beschreibung und hinterlegte Eintrittswahrscheinlichkeiten (in Häufigkeit je Zeitraum) ist dabei frei konfigurierbar.
Sie können die Klassen an Eintrittswahrscheinlichkeiten frei definieren. Um eine neue Klasse hinzuzufügen, klicken Sie auf den Plus-Button. Zum Löschen klicken Sie auf den Mülleimer-Button. Klicken sie auf eine Klasse, können Sie ihren <b>Namen</b> und ihre <b>Beschreibung</b> anpassen. Außerdem können sie unter „Mindestens einmal in“ definieren, wie oft Sie den Eintritt eines Ereignisses in dieser Klasse in einem gewissen Zeitraum erwarten. <br>
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[[Datei:Eintrittswahrscheinlichkeiten.PNG|left|thumb|901px|Maske der Eintrittswahrscheinlichkeiten]]
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<!--T:11-->
<u><span id="Riskfactor"></span>Risikofaktor:</u>
<b> Risikofaktor </b>
: Der Risikofaktor dient als Multiplikator für die Berechnung der Risikokennzahl eines Risikos. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert und so die Risikokennzahl ermittelt.
: Der Risikofaktor wird verwendet, um später eine Risikokennzahl für ein spezifisches Risiko zu errechnen. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert.
:Die Risikokennzahl dient zur Reihung der Risiken. Je höher die Risikokennzahl desto größer die Bedeutung des Risikos.<br>
: Die Risikokennzahl dient dazu die Risiken vergleichbar zu machen. Je höher die Risikokennzahl, desto größer die Bedeutung des Risikos. <br>
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<!--T:97-->
<u>Faktisch:</u>
<b>Faktisch:</b>
: Diese Checkbox kann nur bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit gesetzt werden. Wenn selektiert, wird diese Eintrittswahrscheinlichkeit als absolut behandelt. Damit bewertete Risiken, Chancen und Auswirkungen sind dann Fakt. Bei der Auswahl der Eintrittswahrscheinlichkeit im Risiko/der Chance/der Auswirkung und in den dazugehörigen Übersichten ist die faktische entsprechend gekennzeichnet.
: Diese Checkbox kennzeichnet, dass diese Eintrittswahrscheinlichkeit keinen potenziellen, sondern einen bereits eingetretenen, („faktischen“) Schadensfall beschreibt. Das Häkchen kann nur bei einer einzelnen Eintrittswahrscheinlichkeit gesetzt werden, sinnvollerweise die größte. Später, bei der Bewertung, wird diese Eintrittswahrscheinlichkeit im Drop-Down entsprechend gekennzeichnet.
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'''Beispiel in Anlehnung und Erweiterung zu TR719 (80001):'''
'''Beispiel für eine Skala mit sechs Eintrittswahrscheinlichkeiten'''
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| Unbeabsichtigte Auswirkungen treten häufig auf.
| Unbeabsichtigte Auswirkungen treten häufig auf.
|-
|-
|rowspan = 2| Sehr häufig
|rowspan = 2| Sehr häufig (faktisch)
| Mindestens ein Mal wöchentlich oder mehr
| Mindestens ein Mal wöchentlich oder mehr
|-
|-
| Unbeabsichtigte Auswirkungen treten sehr häufig bzw. nahezu immer auf.
| Unbeabsichtigte Auswirkungen treten sehr häufig bzw. nahezu immer auf.
|}
|}
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<b>Achtung!</b> Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die <i>Anzahl</i> der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht.
== <span id="Kriterien für Schadensausmaße"></span>Kriterien für Schadensausmaße == <!--T:14-->
== <span id="Kriterien für Schadensausmaße"></span>Kriterien für Schadensausmaße == <!--T:14-->
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Ein Schaden muss nicht zwingend monetärer Natur sein. Er kann auch durch Effektivitätsverlust, Imageschaden oder Patientenschaden bestimmt werden. Aus diesem Grund bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Schadensausmaße frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum auf Schadensausmaßklassen gemapped und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden.
[[Datei:Kriterien für Schadensausmaße.PNG|right|thumb|600px|Beispiel: Kriterien für Schadensausmaße]] Diese Seite bietet ihnen Voreinstellungen, mit denen Sie die Schadensausmaße (siehe unten) näher definieren können. Ein Schaden muss nicht zwingend monetärer Natur sein, sondern kann auch als Effektivitätsverlust, Imageschaden oder Patientenschaden bestimmt werden. Daher bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Schadensausmaße frei zu konfigurieren. Diese Kriterien werden dann wiederum auf Schadensausmaßklassen verbunden und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden. <br clear=all>
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Kriterien Schadensausmaße können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Kriterien für Schadensausmaße" definiert werden.
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[[Datei:Kriterien für Schadensausmaße.PNG|left|thumb|900px|Beispiel: Kriterien für Schadensausmaße]]
Schadensausmaße werden in Klassen unterteilt. Die Schadensausmaßklassen orientieren sich an der Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Die höchste Schadensausmaßklasse sollte sich daher an dem maximalen, für das Unternehmen tragbaren, Schaden orientieren.
[[Datei:Schadensausmaße.PNG|right|thumb|600px|Beispiel: Schadensausmaß Hoch]] Schadensausmaße werden in Klassen unterteilt. Diese Schadensausmaßklassen orientieren sich an der Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Die höchste Schadensausmaßklasse sollte daher den maximalen Schaden abbilden, den das Unternehmen gerade noch tragen kann. <br> In der Abbildung sehen Sie die Seite für die Konfiguration von Schadensausmaßklassen.
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Wenn eine Datenklasse einem Schadensausmaß zugeordnet ist, kann das Schadensausmaß nicht gelöscht werden. Wenn Sie beim initialen Einrichten von HITGuard ein Schadensausmaß nicht löschen können, liegt das oft daran, dass noch eine Datenklasse mit dem Schadensausmaß verbunden ist. Ändern Sie die Zuweisung der Datenklasse, lässt sich das Schadensausmaß löschen. Später, wenn andere Elemente (zB ein Risiko) das Schadensausmaß verwenden, kann das Schadensausmaß gar nicht mehr gelöscht werden. <p><b>Achtung!</b> Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die <i>Anzahl</i> der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht. <p>
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Möchten Sie in einem oder mehreren Managementsystemen unterschiedliche Schadensausmaßklassen verwenden, dann legen Sie hierfür eine zusätzliche Klassifikation für Schadensausmaß und Nutzen an. Für diese können Sie anschließend neue Schadensausmaßklassen erstellen. Weisen Sie anschließend die neu erstellte Klassifikation unter "Risikomanagement → Einstellungen" dem gewünschten Managementsystem als Klassifikation zu.
Es ist möglich in zwei Managementsystemen unterschiedliche Schadensausmaßklassifikationen zu verwenden. In der Abbildung oben wurden zwei Schadensausmaßklassen, „Standard“ und „Datenschutz“ hinzugefügt. Möchten Sie so eine zweite Schadensausmaßklasse verwenden, dann müssen Sie die zusätzliche Klassifikation für Schadensausmaß und Nutzen mit dem obersten Plus-Button anlegen. Danach müssen Sie neue Schadensausmaßklassen mit dem unteren Plus-Button hinzufügen.
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Klassen und Klassifikationen können von Administratoren und Experten durch klicken auf das Plus neben den Klassen/Klassifikationen definiert werden (siehe Abbildung).
<b>Achtung</b>: Um die neu erstellte Klassifikation nutzen zu können, müssen Sie sie unter "[[Special:MyLanguage/Risikomanagement_Einstellungen|Risikomanagement → Einstellungen]]" dem gewünschten Managementsystem zuweisen.<br clear=all>
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<u>Monetärer Schaden:</u>
<b>Monetärer Schaden:</b>
: Hier wird definiert, wie hoch ein monetärer Schaden einer Klasse ausfällt.
: Hier wird definiert, wie hoch ein monetärer Schaden einer Klasse ausfällt.
: Dieser Wert soll die Abhängigkeit von Assets ausdrücken. Führen Sie in HITGuard eine [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalyse]] durch, wählen sie Schadensausmaße aus. HITGuard nimmt dann das SBA-Kantengewicht des Schadensausmaßes und trägt es in der korrespondierenden Abhängigkeitsbeziehung in der [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Beziehungen_zwischen_Elementen|Strukturanalyse]] ein. Dies wirkt sich auf viele Auswertungen mit der Strukturanalyse aus. Vor allem beeinflusst es zusammen mit der Einstellung "Schutzbedarf" (Siehe unten) die Einteilung der Schutzbedarfsklassen.
: Dieser Wert drückt die Abhängigkeit von Assets aus. Er wird von HITGuard in der Strukturanalyse für [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Beziehungen_zwischen_Elementen|Abhängigkeitsbeziehungen]] verwendet. Führt man eine [[Special:MyLanguage/Schutzbedarf|Schutzbedarfsanalyse]] durch, bewertet man diese Abhängigkeitsbeziehungen mit Schadensausmaßklassen. HITGuard wird die Schadensausmaße dann automatisch in die Prozentwerte des SBA-Kantengewichts übertragen. Dann trägt HITGuard diese Prozentwerte in den Abhängigkeitsbeziehungen ein. Das wirkt sich später auf [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Analysemodus |Analysen]] in der Strukturanalyse aus.
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:'''Beispiel:'''
:Es ist empfehlenswert die Prozentwerte gleichmäßig von 100% abfallen zu lassen. Hier ein Beispiel:
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<u>Risikofaktor:</u>
<b>Risikofaktor:</b>
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: Der Risikofaktor dient als Multiplikator für die Berechnung der Risikokennzahl eines Risikos. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert und so die Risikokennzahl ermittelt.
: : Der Risikofaktor wird verwendet, um später eine Risikokennzahl für ein spezifisches Risiko zu errechnen. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert.
: Die Risikokennzahl dient zur Reihung der Risiken. Je höher die Risikokennzahl desto größer die Bedeutung des Risikos.
:Die Risikokennzahl dient dazu die Risiken vergleichbar zu machen. Je höher die Risikokennzahl, desto größer die Bedeutung des Risikos. <br>
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: [[Datei:Beispielhafte Verteilung von Risikofaktoren auf einer Farbskala von Grün nach Rot..png|mini|Beispielhafte Verteilung von Risikofaktoren auf einer Farbskala von Grün nach Rot.]]Dieser Risikofaktor dient weiters als Kriterium für die farbliche Hinterlegung der Schadensausmaßklasse in Schutzbedarfsberichten. Auf einer Farbskala von grün nach rot, ergibt der niedrigste Risikofaktor die Farbe Grün, der höchste Risikofaktor die Farbe Rot. Dazwischen liegende Risikofaktoren liefern Farben entsprechend Ihrer relativen Position auf der von grün nach rot verlaufenden Farbskala.
: [[Datei:Beispielhafte Verteilung von Risikofaktoren auf einer Farbskala von Grün nach Rot..png|mini|Beispielhafte Verteilung von Risikofaktoren auf einer Farbskala von Grün nach Rot.]]Dieser Risikofaktor dient weiters als Kriterium für die farbliche Hinterlegung der Schadensausmaßklasse in Schutzbedarfsberichten. Auf einer Farbskala von grün nach rot, ergibt der niedrigste Risikofaktor die Farbe Grün, der höchste Risikofaktor die Farbe Rot. Dazwischen liegende Risikofaktoren liefern Farben entsprechend Ihrer relativen Position auf der von grün nach rot verlaufenden Farbskala.
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<u>Kriterium hinzufügen:</u>
<b>Kriterium hinzufügen:</b>
: Hier können die bereits erstellten Kriterien auf eine Schadensausmaßklasse gemapped werden. Zudem sollte im Kontext der Klasse beschrieben werden welcher Schaden auftreten muss um ein Kriterium zu erfüllen.
: Hier können Sie Kriterien, die Sie zuvor unter „Kriterien für Schadensausmaße“ erstellt haben (siehe oben) zuweisen. Zudem sollten Sie beschreiben welche Ausprägung das Kriterium bei der jeweiligen Schadensklasse hat. Beim Beispiel „Gesundheitsschäden“ müssten sie angeben, welche Arbeitsverletzungen in ein „Niedriges Schadensausmaß“, welche in ein „Hohes Schadensausmaß“ einzuordnen wären.
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Wenn Sie in HITGuard auch Chancenmanagement betreiben wollen, können Sie hier Nutzenkriterien konfigurieren. Ein Nutzen muss nicht zwingend monetärer Natur sein. Er kann auch durch Effektivitätsgewinn, Imageverbesserung oder Patientengesundheit bestimmt werden. Aus diesem Grund bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Nutzen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum auf Nutzen gemapped und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden.
Wie bei den Kriterien für Schadensausmaßklassen können Sie hier qualitative Definitionen für Nutzenkategorien erstellen. Ein Nutzen muss nicht zwingend monetärer Natur sein. Er kann auch durch Effektivitätsgewinn, Imageverbesserung oder Patientengesundheit bestimmt werden. Aus diesem Grund bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Nutzen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum auf Nutzen gemapped und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden.
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[[Datei:Risikopolitik_KriterienNutzen.png|left|thumb|900px|Beispiel: Kriterien für Nutzen]]
[[Datei:Risikopolitik_KriterienNutzen.png|left|thumb|600px|Beispiel: Kriterien für Nutzen]]
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==Nutzen==
==Nutzen==
Nutzen werden in Klassen unterteilt. Diese orientieren sich an der Fähigkeit des Unternehmens, Chancen auszunutzen. Der höchste Nutzen sollte sich daher an dem maximalen, für das Unternehmen erreichbaren, Nutzen orientieren.
Nutzen werden in Klassen unterteilt. Diese orientieren sich an der Fähigkeit des Unternehmens, Chancen auszunutzen. Der höchste Nutzen sollte sich daher an dem maximalen, für das Unternehmen erreichbaren, Nutzen orientieren.
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Möchten Sie in einem oder mehreren Managementsystemen unterschiedliche Nutzen verwenden, dann legen Sie hierfür eine zusätzliche Klassifikation für Schadensausmaß und Nutzen an. Für diese können Sie anschließend neue Nutzen erstellen.
Sofern Sie bei den Schadensausmaßen (siehe oben) bereits eine Neue Klassifikation erstellt haben, ist diese auch hier verfügbar. Oben auf der Seite können Sie zwischen den beiden Klassifikationen wechseln. In der Abbildung unten haben wir wieder das Beispiel „Standard“ und „Datenschutz“ verwendet. Mit dem Plus-Button können Sie neue Nutzenklassen erstellen.
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Weisen Sie anschließend die neu erstellte Klassifikation unter "Risikomanagement → Einstellungen" dem gewünschten Managementsystem als Klassifikation zu.
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Klassen und Klassifikationen können von Administratoren und Experten durch klicken auf das Plus neben den Klassen/Klassifikationen definiert werden (siehe Abbildung).
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[[Datei:Risikopolitik_Nutzen.png|left|thumb|901px|Beispiel: Nutzen Sehr groß]]
[[Datei:Risikopolitik_Nutzen.png|left|thumb|600px|Beispiel: Nutzen Sehr groß]]
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<u>Monetärer Nutzen:</u>
<b>Monetärer Nutzen:</b>
: Hier wird definiert, wie hoch ein monetärer Nutzen einer Klasse ausfällt.
: Hier wird definiert, wie hoch ein Nutzen dieser Klasse monetär gemessen wird.
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<u>Chancenfaktor:</u>
<b>Chancenfaktor:</b>
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: Der Chancenfaktordient als Multiplikator für die Berechnung der Risikokennzahl einer Chance. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Chancenfaktor des gewählten Nutzens multipliziert und so die Risikokennzahl ermittelt.
: Der Chancenfaktor ist das Gegenstück zum Risikofaktor. Auch er dient als Multiplikator für die Berechnung der Risikokennzahl einer Chance. Da der Chancenfaktor negativ ist, ist auch die ermittelte Risikokennzahl negativ, wenn der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Chancenfaktor des gewählten Nutzens multipliziert wird.
: Die Risikokennzahl dient zur Reihung der Risiken und Chancen. Je höher die Risikokennzahl (also je weiter entfernt von Null) desto größer die Bedeutung der Chance.
: Die Risikokennzahl dient zur Reihung der Risiken und Chancen. Je höher die Risikokennzahl (also je weiter entfernt von Null) desto größer die Bedeutung der Chance.
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<u>Kriterium hinzufügen:</u>
<b>Kriterium hinzufügen:</b>
: Hier können die bereits erstellten Kriterien auf eine Nutzen gemapped werden. Zudem sollte im Kontext der Klasse beschrieben werden welcher Nutzen eintreten muss um ein Kriterium zu erfüllen.
: Hier können Sie die bereits erstellten Kriterien für Nutzen hinzufügen. Zudem sollten Sie beschreiben welche Ausprägung das Kriterium bei der jeweiligen Nutzenklasse hat.
Da Schutzziele in verschiedenen Klassifikationen andere Bedeutung haben können, ist es möglich Schutzziele für die jeweiligen Klassifikationen hinsichtlich ihrer Benennung zu konkretisieren. So kann das Schutzziel "Vertraulichkeit" im Kontext der Datenschutz Klassifikation als Privatsphäre interpretiert werden (siehe Abbildung). Dadurch wird überall dort, wo das Schutzziel angewandt wird, die Schutzzielausprägung der Schadensausmaßklassifikation des Managementsystems Datenschutz - also die Bezeichnung "Privatsphäre" - angezeigt.
Dieser Punkt ist für Sie nur relevant, wenn Sie eine zweite Schadensausmaßklassifikation unter Risikopolitik > Schadensausmaße erstellt haben und diese nutzen wollen. Der Menüpunkt ist überhaupt nur sichtbar wenn mindestens zwei Schadensausmaßklassifikationen existieren. <br>
Da dieselben Schutzziele in verschiedenen Klassifikationen andere Namen haben können, ist es möglich Schutzziele für die jeweiligen Klassifikationen hinsichtlich ihrer Benennung zu konkretisieren. So kann das Schutzziel "Vertraulichkeit" im Kontext der Datenschutz Klassifikation auch „Privatsphäre“ genannt werden (siehe Abbildung). Dadurch wird überall dort, wo das Schutzziel angewandt wird, die Schutzzielausprägung der Schadensausmaßklassifikation des Managementsystems Datenschutz - also die Bezeichnung "Privatsphäre" - angezeigt.
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Dieser Menüpunkt ist nur sichtbar wenn mindestens zwei Schadensausmaßklassifikationen existieren.
Der Schutzbedarf eines Assets (einer Ressource oder einer Datenkategorie) gibt an wie kritisch das Asset für die Organisation ist.
Der Schutzbedarf eines Assets (einer Ressource oder einer Datenkategorie) gibt an wie kritisch das Asset für die Organisation ist. In der Risikopolitik kann man Anzahl und Farbe der Schutzbedarfe konfigurieren. Außerdem hat man einen Prozentbalken, an dem man die Bandbreite jedes Schutzbedarfes festlegen kann. <br>
Schutzbedarfsklassen können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Schutzbedarf" von Administratoren oder Experten erstellt und verwaltet werden.<br>
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In HITGuard orientiert sich die Schutzbedarfsklasse an dem Grad der Abhängigkeit, der in der Abhängigkeitsbeziehung der [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Beziehungen_zwischen_Elementen|Strukturanalyse]] hinterlegt ist. Dieser Wert stammt für gewähnlich aus einer Schutzbedarfsanalyse bzw. dem SBA-Kantengewicht.
Die Bandbreite am Prozentbalken steuert die Zuteilung der Schutzbedarfsklassen: In HITGuard orientiert sich die Schutzbedarfsklasse an dem Grad der Abhängigkeit, der in der Abhängigkeitsbeziehung der [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse#Beziehungen_zwischen_Elementen|Strukturanalyse]] hinterlegt ist. Dieser Wert stammt für gewöhnlich aus einer Schutzbedarfsanalyse bzw. dem SBA-Kantengewicht. Die zuvor definierten Schadensausmaßklassen fallen je nach Höhe Ihres [[#BIA edge weights|SBA Kantengewichtes]] in unterschiedliche Schutzbedarfsklassen (siehe auch oben bei Schadensausmaße). Sie können für jede Schutzbedarfsklasse eine eigene Bandbreite an Prozentwerten definieren, die dann die jeweiligen SBA-Kantengewichte aufnehmen.
Die zuvor definierten Schadensausmaßklassen fallen je nach Höhe Ihres [[#BIA edge weights|SBA Kantengewichtes]] in unterschiedliche Schutzbedarfsklassen. Sie können für jede Schutzbedarfsklasse eine eigene Bandbreite an Prozentwerten definieren, die dann die jeweiligen SBA-Kantengewichte aufnehmen.
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Die Farbe dient zur Signalisierung der Wichtigkeit einer klasse in der Strukturanalyse.
Die Farbe dient der Darstellung in der Strukturanalyse und in Übersichtslisten. Kritischere Assets sollten Farben wie Rot zugewiesen bekommen, die alle Benutzer leicht als kritisch/wichtig erkennen können.
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*Hoch: Die Schadensauswirkungen können beträchtlich sein.(30-70% SBA Kantengewicht)
*Hoch: Die Schadensauswirkungen können beträchtlich sein.(30-70% SBA Kantengewicht)
*Sehr Hoch: Die Schadensauswirkungen können ein existentiell bedrohliches, katastrophales Ausmaß erreichen.(70-100% SBA Kantengewicht)
*Sehr Hoch: Die Schadensauswirkungen können ein existentiell bedrohliches, katastrophales Ausmaß erreichen.(70-100% SBA Kantengewicht)
Die Risikomatrix ergibt sich für jede Schutzbedarfsklasse aus der Kombination von Schadensausmaß oder Nutzen (vertikal) und Eintrittswahrscheinlichkeit (horizontal). Hierzu werden die jeweiligen Risikofaktoren multipliziert um die Risikokennzahl oder Chancenkennzahl zu erhalten. Je größer die Risikokennzahl oder Chancenkennzahl (also je weiter weg von Null) desto kritischer ist ein Risiko und umso dringender muss es behandelt werden um schwerwiegende Folgen zu verhindern, bzw desto größer ist eine Chance und umso eher sollte sie ausgenutzt werden um daraus zu gewinnen. <br>
Die Risikomatrix ergibt sich aus der Kombination von Schadensausmaß oder Nutzen (vertikal) und Eintrittswahrscheinlichkeit (horizontal). In den jeweiligen Zellen der Matrix werden die jeweiligen Risikofaktoren multipliziert, um die Risikokennzahl oder Chancenkennzahl zu erhalten. Je größer die Risikokennzahl, desto kritischer ist ein Risiko und umso dringender sollte es behandelt werden, um schwerwiegende Folgen zu verhindern. Je niedriger die Chancenkennzahl (d.h., je weiter im Minusbereich) desto größer ist eine Chance und umso eher sollte sie ausgenutzt werden, um Gewinn daraus zu schlagen. Im Dashboard werden die Risiken oft nach der Risikokennzahl gereiht, zB im KPI [[Special:MyLanguage/Risikomanagement_Dashboard#Top_Risiken/Chancen|Top Risiken/Chancen]]. <br>
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Administratoren und Experten können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Risikomatrix" festlegen in welcher Farbe eine Risikokennzahl im Dashboard und der Strukturanalyse angezeigt wird (je kritischer und dringender, desto alarmierender sollte die Farbe sein). Weiters dient die Risikokennzahl der Reihung der Risiken und Chancen auf dem Dashboard.
Haben sie eine Zelle mit einem Klick ausgewählt, können Sie mit den Einstellungen unter der Matrix eine Farbe dafür festlegen. Damit steuern Sie in welcher Farbe HITGuard ein solches Risiko in unterschiedlichen [[Special:MyLanguage/Risikomanagement_Dashboard#Risikomatrix|KPIs]] und der [[Special:MyLanguage/Strukturanalyse|Strukturanalyse]] anzeigt. Die Farben sollten sich an den Risikokennzahlen orientieren, d.h. Sie sollten eine Farbe nur über oder unter einem spezifischen Wert verwenden. Sonst kann es später, bei der Auswertung zu Unklarheiten kommen. Je kritischer und dringender, desto alarmierender sollte die Farbe sein.
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Für jede Klassifikation von Schadensausmaß und Nutzen gibt es eine eigene Risikomatrix, die konfiguriert werden kann.
Falls Sie unter Risikopolitik > Schadensausmaße (siehe oben) eine zweite Schadensausmaßklassifikation erstellt haben, entsteht hier auch eine zweite Risikomatrix. Diese können Sie mit eigenen Farben konfigurieren, die dann die Risiken in dem Managementsystem kennzeichnen werden, die die Klassifikation verwenden.
<b>Hinweis</b>: Um eine neue Klassifikation in einem Managementsystem zu verwenden, müssen Sie es unter [[Special:MyLanguage/Risikomanagement_Einstellungen|Risikomanagement > Einstellungen]] zuweisen.
<b>Achtung!</b> Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die <i>Anzahl</i> der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht.
Üblicherweise kann man eine Assoziation ableiten, sodass der unterschiedlich geltende Schutzbedarf je Datenklasse über die, mit dem Vertraulichkeitsrisiko zusammenhängende Schadensausmaßklasse zu erklären ist. Daher ist ein Mapping zwischen Daten- und Schadensausmaßklassen möglich.
Existieren mehrere Schadensausmaßklassifikationen, so muss ausgewählt werden von welcher Klassifikation das Schadensausmaß stammt.
Sie können außerdem kennzeichnen, welches Schadensausmaß entstehen würde, wenn Daten dieser Klassifikation offengelegt werden würden. Dazu können Sie im Drop-down unten das zugehörige Schadensausmaß auswählen. Existieren mehrere Schadensausmaßklassifikationen, so müssen Sie darauf achten die richtige Klassifikation zu wählen.
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<b>Achtung</b>: Wenn eine Datenklasse einem Schadensausmaß zugeordnet ist, kann das Schadensausmaß nicht gelöscht werden. Wenn Sie beim initialen Einrichten von HITGuard ein Schadensausmaß nicht löschen können, liegt das oft daran, dass noch eine Datenklasse mit dem Schadensausmaß verbunden ist. Ändern Sie die Zuweisung der Datenklasse, lässt sich das Schadensausmaß löschen. Später, wenn andere Elemente (zB ein Risiko) das Schadensausmaß verwenden, kann das Schadensausmaß gar nicht mehr gelöscht werden.
Die <i>Abilities to Control</i> werden verwendet um bereits implementierte Maßnahmen- und Kontrollensets zur Risikosteuerung eines Risikos nach ihrer Qualität zu bewerten. Mehr zum Kontext der Verwendung ist [[Special:MyLanguage/Risikobewertung | hier ]] zu finden.
Die <i>Abilities to Control</i> werden verwendet, um Maßnahmen- und Kontrollensets, die bereits zur Risikobehandlung und -steuerung eines Risikos implementiert wurden, zu bewerten. Damit kann man angeben, wie erfolgreich die bisherige Behandlung war. Mehr zum Kontext der Verwendung ist [[Special:MyLanguage/Risikobewertung | hier ]] zu finden.
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Hier können die zur Bewertung verfügbaren <i>Abilities to Control</i> verwaltet werden.
Hier in der Risikopolitik können Sie die zur Bewertung verfügbaren <i>Abilities to Control</i> verwalten. Eine neue <i>Ability to Control</i> kann über den "Plus" Button erstellt werden. Über den "Mülleimer" Button können bestehende gelöscht werden.
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Eine neue <i>Ability to Control</i> kann über den "Plus" Button erstellt werden. Über den "Mülleimer" Button können bestehende gelöscht werden.
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Standardmäßig werden folgende <i>Abilities to Control</i> angeboten:
Standardmäßig werden folgende <i>Abilities to Control</i> angeboten:
* '''nicht relevant''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist nicht relevant.
{| class="wikitable"
* '''initial''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist in einem frühen Entwicklungsstadium.
|-
* '''gemanagt''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen kann erfolgreich durchgeführt werden.
! Ability to Control !! Definition
* '''definiert''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist reproduzierbar und kann nach einem angepassten Standardprozess abgehandelt werden.
|-
* '''gemessen''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar.
|'''nicht relevant''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist nicht relevant.
* '''optimiert''' - Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar und kann die Arbeitsweise verbessern.
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| '''initial''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist in einem frühen Entwicklungsstadium.
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|'''gemanagt''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen kann erfolgreich durchgeführt werden.
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| '''definiert''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist reproduzierbar und kann nach einem angepassten Standardprozess abgehandelt werden.
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| '''gemessen''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar.
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| '''optimiert''' || Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar und kann die Arbeitsweise verbessern.
|}
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[[Datei:Abilities to control.PNG|left|thumb|600px|Abilities to Control ]]
[[Datei:Abilities to control.PNG|left|thumb|600px|Abilities to Control]]
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Um die erkannten Risiken, Chancen und die Auswirkungen besser verwalten und damit behandeln zu können, können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Kategorien von Risiken/Chancen und Auswirkungen" selbige definiert werden.
Hier können Sie Kategorien definieren, um die erkannten Risiken und Chancen zu verwalten. Mit diesen Kategorien können Sie später im Grid filtern, oder die Ansicht eines KPIs auf die Risiken oder Chancen dieser Kategorie einschränken.
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Mit dem "Plus" Button können neue Kategorien angelegt werden. Sie können jederzeit umbenannt werden. Kategorien, die für kein Risiko/Chance/Auswirkung ausgewählt sind, können auch gelöscht werden. Bei Kategorien, die in Verwendung sind, ist der "Löschen" Button deaktiviert.
[[Datei:Risikokategorien_Risikopolitik.png|right|thumb|600px|Risikopolitik → Kategorien von Risiken/Chancen und Auswirkungen]]Mit dem "Plus" Button können neue Kategorien angelegt werden. Sie können jederzeit umbenannt werden. Nur Kategorien, die nicht bereits in einem Element (Risiko, Chance, oder Auswirkung) verwendet werden, können auch gelöscht werden. Bei den Kategorien, die zugewiesen sind, ist der "Löschen" Button deaktiviert.
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[[Datei:Risikokategorien_Risikopolitik.png|left|thumb|901px|Risikopolitik → Kategorien von Risiken/Chancen und Auswirkungen]]
[[Datei:Risikokategorien_Übersicht.png|right|thumb|600px|Kategorien in der Übersicht der Risiken und Chancen]]
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Einzelne Risiken, Chancen und Auswirkungen können einer oder auch mehreren Kategorien zugewiesen und danach gruppiert werden.
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[[Datei:Risikokategorien_Übersicht.png|left|thumb|901px|Kategorien in der Übersicht der Risiken und Chancen]]
Einzelne Risiken, Chancen und Auswirkungen können einer oder auch mehreren Kategorien zugewiesen und danach gruppiert werden. <br clear=all>
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==Kriterien für Auswirkungen== <!--T:87-->
==Kriterien für Auswirkungen== <!--T:87-->
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Eine Auswirkung kann unterschiedlicher Naturen sein. Aus diesem Grund bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Auswirkungen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum auf Auswirkungen gemapped werden.
[[Datei:Risikopolitik_KriterienAuswirkungen.png|right|thumb|600px|Beispiel: Kriterien für Auswirkungen]] Auswirkungen spielen nur im Add-on Modul „ESG“ eine Rolle. HITGuard bietet Ihnen hier die Möglichkeit Kriterien für Auswirkungen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum Auswirkungen zugewiesen werden, um sie zu kennzeichnen oder zu kategorisieren. <br clear=all>
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Kriterien für Auswirkungen können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Kriterien für Auswirkungen" definiert werden.
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[[Datei:Risikopolitik_KriterienAuswirkungen.png|left|thumb|900px|Beispiel: Kriterien für Auswirkungen]]
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==Klassifikationen für Auswirkungen== <!--T:91-->
==Klassifikationen für Auswirkungen== <!--T:91-->
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[[Datei:Risikopolitik_KlassifikationAuswirkungen.png|left|thumb|600px|Auswirkungsklassen]] Die Auswirkungsklassen beschreiben den Umfang (Scale), den Geltungsbereich (Scope) und die Abhilfe (Remedy, nur bei negativen Auswirkungen) einer Auswirkung. Sie werden dafür genutzt, positive und negative Auswirkungen auf das Unternehmen von außen und nach außen durch das Unternehmen zu bewerten. Anhand von Kriterien können zusätzliche Details zu den einzelnen Auswirkungen erfasst werden.
[[Datei:Risikopolitik_KlassifikationAuswirkungen.png|right|thumb|600px|Auswirkungsklassen]] Die Auswirkungsklassen beschreiben den Umfang (Scale), den Geltungsbereich (Scope) und die Abhilfe (Remedy, bei negativen Auswirkungen) einer Auswirkung. Sie werden dafür genutzt, positive und negative Auswirkungen auf das Unternehmen von außen und nach außen durch das Unternehmen zu bewerten. Anhand von Kriterien können zusätzliche Details zu den einzelnen Auswirkungen erfasst werden.
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<u>Kriterium hinzufügen:</u>
<u>Kriterium hinzufügen:</u>
: Hier können die bereits erstellten Kriterien auf eine Auswirkungsklasse gemapped werden. Zudem sollte im Kontext der Klasse beschrieben werden welcher Umstand auftreten muss um ein Kriterium zu erfüllen.
: Hier können die bereits erstellten Kriterien zu einer Auswirkungsklasse hinzugefügt werden. Wie bei den Kriterien für Schadensausmaße sollte hier im Kontext der Klasse beschrieben werden welche Umstände auftreten muss um das Kriterium für die Auswirkungsklasse zu erfüllen.
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<u>Auswirkungsfaktor:</u>
<u>Auswirkungsfaktor:</u>
: Aus den Auswirkungsfaktoren der Auswirkungsklassen und dem Risikofaktor der Eintrittswahrscheinlichkeit wird die Auswirkungskennzahl ausgerechnet. Wie die Risikokennzahl weist diese aus, wie groß oder klein die Auswirkung des Unternehmen auf seine Umwelt ist.
: Aus den Auswirkungsfaktoren der Auswirkungsklassen und dem Risikofaktor der Eintrittswahrscheinlichkeit wird die Auswirkungskennzahl ausgerechnet. Wie die Risikokennzahl weist diese aus, wie groß oder klein die Auswirkung des Unternehmens auf seine Umwelt ist.<br clear=all>
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Aktuelle Version vom 16. Juni 2026, 08:15 Uhr
Inhalt der Risikopolitik
Die Risikopolitik ist ein Set an Einstellungen, die für ihre Arbeit in HITGuard sehr wichtig sind. Alle Einstellungen und Konfigurationen, die hier getroffen werden, sind global gültig. Sie wirken sich auf alle Managementsysteme aus und können deshalb nur von Experten oder Administratoren bearbeitet werden. Einige Punkte der Risikopolitik sollten sie unbedingt fertig konfiguriert haben, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Wir weisen Sie auf diese Punkte mit einem „Achtung!“ hin.
Schutzziele
Mit Schutzzielen definieren Sie, auf welche Themen und Bereiche Sie ihr Augenmerk richten wollen. Sie legen damit fest, zu welchem Zweck Sie die Managementsysteme betreiben wollen. Dies kann beispielsweise die Vertraulichkeit von Informationen, Bonität des Unternehmens, oder Energieeffizienz sein.
In HITGuard werden Schutzziele später verwendet, um zB zu erfassen, wie stark sich ein Risiko auf diese Schutzziele auswirken kann. Außerdem erfassen sie in der Schutzbedarfsanalyse die Kritikalität von Ressourcen. Dabei wird die Kritikalität pro Schutzziel eigens bewertet. In der Strukturanalyse stellen Schutzziele die Abhängigkeiten zwischen Stammdaten dar. Außerdem werden Sie an vielen anderen Elementen zur Kennzeichnung und Klassifizierung verwendet.
HITGuard wird mit herstellerspezifischen Schutzzielen ausgeliefert, die sich an unterschiedlichen Standards und Normen orientieren. Die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität leiten sich aus Normen der Informationssicherheit (zB ISO/IEC 27001) ab und sind bereits beim ersten Start im System angelegt und aktiviert:
Vertraulichkeit: Nur Befugte können die Informationen einsehen.
Verfügbarkeit: Wer die Informationen benötigt, kann auf sie zugreifen.
Integrität: Die Informationen sind fehlerfrei.
Die herstellerspezifischen Schutzziele Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO) betreffen Wiederherstellzeiten und Datenverlust, also das Business Continuity Management. Mehr dazu erfahren Sie Hier. RTO und RPO sind standardmäßig nicht aktiviert. Um Sie zu aktivieren, setzen sie einfach die Häkchen bei „Aktiv“ und „Anzeige im Graph“. Dann müssen Sie noch unter Administration> Managementsysteme die beiden Schutzziele Ihrem gewünschten Managementsystem hinzufügen. Planen Sie diese beiden Schutzziele nicht zu verwenden, so lassen Sie sie einfach deaktiviert. Da eine spezielle Programmierung hinter diesen Schutzzielen steht, können sie nicht für andere Zwecke verwendet werden.
Manche herstellerspezifischen Schutzziele sind branchenspezifisch und daher nicht automatisch angelegt. Sie können diese aber importieren, indem sie rechts oben auf das kleine Dreieck im Plus-Button klicken. Dann können Sie Behandlungseffektivität, Patientensicherheit, und Authentizität importieren. Unter umständen ist das notwendig um eine Wissensdatenbank zu importieren.
Als Expert-Benutzer können Sie weitere Schutzziele mit dem Plus-Button hinzufügen und bearbeiten. Links oben können Sie mit Drag and Drop die Sortierreihenfolge anpassen. In dieser Reihenfolge werden die Schutzziele nicht nur auf dieser Seite, sondern auch in der Schutzbedarfsanalyse gelistet.
Überblick über die Seite der Schutzziele
Achtung!: Sie sollten ihre Schutzziele vor der Arbeit mit HITGuard fertig definieren und einpflegen. Schutzbedarfsanalysen und die Strukturanalyse bauen darauf auf, sodass Änderungen an Schutzzielen im Nachhinein mit großem Mehraufwand verbunden sind.
Eintrittswahrscheinlichkeiten
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bilden die beiden Achsen der Risikomatrix (siehe unten). Die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt. Die Abbildung unten zeigt die Seite zum Bearbeiten der Eintrittswahrscheinlichkeiten.
Maske der Eintrittswahrscheinlichkeiten
Sie können die Klassen an Eintrittswahrscheinlichkeiten frei definieren. Um eine neue Klasse hinzuzufügen, klicken Sie auf den Plus-Button. Zum Löschen klicken Sie auf den Mülleimer-Button. Klicken sie auf eine Klasse, können Sie ihren Namen und ihre Beschreibung anpassen. Außerdem können sie unter „Mindestens einmal in“ definieren, wie oft Sie den Eintritt eines Ereignisses in dieser Klasse in einem gewissen Zeitraum erwarten.
Risikofaktor
Der Risikofaktor wird verwendet, um später eine Risikokennzahl für ein spezifisches Risiko zu errechnen. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert.
Die Risikokennzahl dient dazu die Risiken vergleichbar zu machen. Je höher die Risikokennzahl, desto größer die Bedeutung des Risikos.
Faktisch:
Diese Checkbox kennzeichnet, dass diese Eintrittswahrscheinlichkeit keinen potenziellen, sondern einen bereits eingetretenen, („faktischen“) Schadensfall beschreibt. Das Häkchen kann nur bei einer einzelnen Eintrittswahrscheinlichkeit gesetzt werden, sinnvollerweise die größte. Später, bei der Bewertung, wird diese Eintrittswahrscheinlichkeit im Drop-Down entsprechend gekennzeichnet.
Beispiel für eine Skala mit sechs Eintrittswahrscheinlichkeiten
Eintrittswahrscheinlich- keitsklassen
Definition
Extrem selten
Mindestens ein Mal in 30 Jahren
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass unbeabsichtigte Auswirkungen auftreten.
Sehr selten
Mindestens ein Mal in 10 Jahren
Es ist nicht wahrscheinlich, dass unbeabsichtigte Auswirkungen auftreten.
Selten
Mindestens ein Mal in 3 Jahren
Es können hin und wieder unbeabsichtigte Auswirkungen auftreten.
Wahrscheinlich
Mindestens ein Mal jährlich
Es ist wahrscheinlich, dass unbeabsichtigte Auswirkungen auftreten.
Häufig
Mindestens ein Mal monatlich
Unbeabsichtigte Auswirkungen treten häufig auf.
Sehr häufig (faktisch)
Mindestens ein Mal wöchentlich oder mehr
Unbeabsichtigte Auswirkungen treten sehr häufig bzw. nahezu immer auf.
Achtung! Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die Anzahl der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht.
Kriterien für Schadensausmaße
Beispiel: Kriterien für Schadensausmaße
Diese Seite bietet ihnen Voreinstellungen, mit denen Sie die Schadensausmaße (siehe unten) näher definieren können. Ein Schaden muss nicht zwingend monetärer Natur sein, sondern kann auch als Effektivitätsverlust, Imageschaden oder Patientenschaden bestimmt werden. Daher bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Schadensausmaße frei zu konfigurieren. Diese Kriterien werden dann wiederum auf Schadensausmaßklassen verbunden und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden.
Schadensausmaße
Beispiel: Schadensausmaß Hoch
Schadensausmaße werden in Klassen unterteilt. Diese Schadensausmaßklassen orientieren sich an der Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Die höchste Schadensausmaßklasse sollte daher den maximalen Schaden abbilden, den das Unternehmen gerade noch tragen kann. In der Abbildung sehen Sie die Seite für die Konfiguration von Schadensausmaßklassen.
Wenn eine Datenklasse einem Schadensausmaß zugeordnet ist, kann das Schadensausmaß nicht gelöscht werden. Wenn Sie beim initialen Einrichten von HITGuard ein Schadensausmaß nicht löschen können, liegt das oft daran, dass noch eine Datenklasse mit dem Schadensausmaß verbunden ist. Ändern Sie die Zuweisung der Datenklasse, lässt sich das Schadensausmaß löschen. Später, wenn andere Elemente (zB ein Risiko) das Schadensausmaß verwenden, kann das Schadensausmaß gar nicht mehr gelöscht werden.
Achtung! Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die Anzahl der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht.
Es ist möglich in zwei Managementsystemen unterschiedliche Schadensausmaßklassifikationen zu verwenden. In der Abbildung oben wurden zwei Schadensausmaßklassen, „Standard“ und „Datenschutz“ hinzugefügt. Möchten Sie so eine zweite Schadensausmaßklasse verwenden, dann müssen Sie die zusätzliche Klassifikation für Schadensausmaß und Nutzen mit dem obersten Plus-Button anlegen. Danach müssen Sie neue Schadensausmaßklassen mit dem unteren Plus-Button hinzufügen.
Achtung: Um die neu erstellte Klassifikation nutzen zu können, müssen Sie sie unter "Risikomanagement → Einstellungen" dem gewünschten Managementsystem zuweisen. Monetärer Schaden:
Hier wird definiert, wie hoch ein monetärer Schaden einer Klasse ausfällt.
SBA Kantengewicht:
Dieser Wert drückt die Abhängigkeit von Assets aus. Er wird von HITGuard in der Strukturanalyse für Abhängigkeitsbeziehungen verwendet. Führt man eine Schutzbedarfsanalyse durch, bewertet man diese Abhängigkeitsbeziehungen mit Schadensausmaßklassen. HITGuard wird die Schadensausmaße dann automatisch in die Prozentwerte des SBA-Kantengewichts übertragen. Dann trägt HITGuard diese Prozentwerte in den Abhängigkeitsbeziehungen ein. Das wirkt sich später auf Analysen in der Strukturanalyse aus.
Es ist empfehlenswert die Prozentwerte gleichmäßig von 100% abfallen zu lassen. Hier ein Beispiel:
Schadensausmaßklasse
SBA Kantengewicht
Unbedeutend
10%
Gering
20%
Moderat
40%
Hoch
60%
Katastrophal
100%
Risikofaktor:
: Der Risikofaktor wird verwendet, um später eine Risikokennzahl für ein spezifisches Risiko zu errechnen. Dabei wird der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Risikofaktor des gewählten Schadensausmaßes multipliziert.
Die Risikokennzahl dient dazu die Risiken vergleichbar zu machen. Je höher die Risikokennzahl, desto größer die Bedeutung des Risikos.
Beispielhafte Verteilung von Risikofaktoren auf einer Farbskala von Grün nach Rot.Dieser Risikofaktor dient weiters als Kriterium für die farbliche Hinterlegung der Schadensausmaßklasse in Schutzbedarfsberichten. Auf einer Farbskala von grün nach rot, ergibt der niedrigste Risikofaktor die Farbe Grün, der höchste Risikofaktor die Farbe Rot. Dazwischen liegende Risikofaktoren liefern Farben entsprechend Ihrer relativen Position auf der von grün nach rot verlaufenden Farbskala.
Kriterium hinzufügen:
Hier können Sie Kriterien, die Sie zuvor unter „Kriterien für Schadensausmaße“ erstellt haben (siehe oben) zuweisen. Zudem sollten Sie beschreiben welche Ausprägung das Kriterium bei der jeweiligen Schadensklasse hat. Beim Beispiel „Gesundheitsschäden“ müssten sie angeben, welche Arbeitsverletzungen in ein „Niedriges Schadensausmaß“, welche in ein „Hohes Schadensausmaß“ einzuordnen wären.
Beispiele für Schadensausmaßklassen:
Schadensausmaßklasse
Definition
Gering
Monetärer Schaden: > 5.000 Euro und <= 25 Euro
Patientenschaden: geringe und kurzzeitige Unannehmlichkeiten
Effektivitätsverlust: kein oder sehr begrenzter Einfluss auf Operationen/Prozeduren
Daten- und Systemsicherheit: Bekanntwerden einer entsprechenden Bedrohung oder Schwachstelle hat vernachlässigbaren Einfluss
Moderat
Monetärer Schaden: > 25.000 Euro und <= 100.000 Euro
Patientenschaden: zeitlich begrenzte und geringere Verletzungen, medizinische Intervention erforderlich
Effektivitätsverlust: sehr begrenzter oder belästigender Effekt auf Operationen/Maßnahmen
Daten- und Systemsicherheit: Offenlegung sensibler Informationen könnte negative (finanzielle) Folgen haben und möglicherweise Ressourcenaufwand zur Beseitigung benötigen.
Katastrophal
Monetärer Schaden: > 10 Millionen Euro
Patientenschaden: Tod
Effektivitätsverlust: geplante Operationen/Prozeduren nicht mehr durchführbar
Daten- und Systemsicherheit: Kann zu vollständiger Offenlegung sensibler Informationen führen
Kriterien für Nutzen
Wie bei den Kriterien für Schadensausmaßklassen können Sie hier qualitative Definitionen für Nutzenkategorien erstellen. Ein Nutzen muss nicht zwingend monetärer Natur sein. Er kann auch durch Effektivitätsgewinn, Imageverbesserung oder Patientengesundheit bestimmt werden. Aus diesem Grund bietet HITGuard die Möglichkeit Kriterien für Nutzen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum auf Nutzen gemapped und dadurch für Schutzbedarfsanalysen verwendet werden.
Kriterien für Nutzen können unter "Risikomanagement → Risikopolitik → Kriterien für Nutzen" definiert werden.
Beispiel: Kriterien für Nutzen
Nutzen
Nutzen werden in Klassen unterteilt. Diese orientieren sich an der Fähigkeit des Unternehmens, Chancen auszunutzen. Der höchste Nutzen sollte sich daher an dem maximalen, für das Unternehmen erreichbaren, Nutzen orientieren.
Sofern Sie bei den Schadensausmaßen (siehe oben) bereits eine Neue Klassifikation erstellt haben, ist diese auch hier verfügbar. Oben auf der Seite können Sie zwischen den beiden Klassifikationen wechseln. In der Abbildung unten haben wir wieder das Beispiel „Standard“ und „Datenschutz“ verwendet. Mit dem Plus-Button können Sie neue Nutzenklassen erstellen.
Beispiel: Nutzen Sehr groß
Monetärer Nutzen:
Hier wird definiert, wie hoch ein Nutzen dieser Klasse monetär gemessen wird.
Chancenfaktor:
Der Chancenfaktor ist das Gegenstück zum Risikofaktor. Auch er dient als Multiplikator für die Berechnung der Risikokennzahl einer Chance. Da der Chancenfaktor negativ ist, ist auch die ermittelte Risikokennzahl negativ, wenn der Risikofaktor der gewählten Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Chancenfaktor des gewählten Nutzens multipliziert wird.
Die Risikokennzahl dient zur Reihung der Risiken und Chancen. Je höher die Risikokennzahl (also je weiter entfernt von Null) desto größer die Bedeutung der Chance.
Kriterium hinzufügen:
Hier können Sie die bereits erstellten Kriterien für Nutzen hinzufügen. Zudem sollten Sie beschreiben welche Ausprägung das Kriterium bei der jeweiligen Nutzenklasse hat.
Schutzzielausprägungen
Dieser Punkt ist für Sie nur relevant, wenn Sie eine zweite Schadensausmaßklassifikation unter Risikopolitik > Schadensausmaße erstellt haben und diese nutzen wollen. Der Menüpunkt ist überhaupt nur sichtbar wenn mindestens zwei Schadensausmaßklassifikationen existieren.
Da dieselben Schutzziele in verschiedenen Klassifikationen andere Namen haben können, ist es möglich Schutzziele für die jeweiligen Klassifikationen hinsichtlich ihrer Benennung zu konkretisieren. So kann das Schutzziel "Vertraulichkeit" im Kontext der Datenschutz Klassifikation auch „Privatsphäre“ genannt werden (siehe Abbildung). Dadurch wird überall dort, wo das Schutzziel angewandt wird, die Schutzzielausprägung der Schadensausmaßklassifikation des Managementsystems Datenschutz - also die Bezeichnung "Privatsphäre" - angezeigt.
Schutzzielausprägungen
Schutzbedarf
Der Schutzbedarf eines Assets (einer Ressource oder einer Datenkategorie) gibt an wie kritisch das Asset für die Organisation ist. In der Risikopolitik kann man Anzahl und Farbe der Schutzbedarfe konfigurieren. Außerdem hat man einen Prozentbalken, an dem man die Bandbreite jedes Schutzbedarfes festlegen kann.
Beispiel: Schutzbedarf Hoch
Die Bandbreite am Prozentbalken steuert die Zuteilung der Schutzbedarfsklassen: In HITGuard orientiert sich die Schutzbedarfsklasse an dem Grad der Abhängigkeit, der in der Abhängigkeitsbeziehung der Strukturanalyse hinterlegt ist. Dieser Wert stammt für gewöhnlich aus einer Schutzbedarfsanalyse bzw. dem SBA-Kantengewicht. Die zuvor definierten Schadensausmaßklassen fallen je nach Höhe Ihres SBA Kantengewichtes in unterschiedliche Schutzbedarfsklassen (siehe auch oben bei Schadensausmaße). Sie können für jede Schutzbedarfsklasse eine eigene Bandbreite an Prozentwerten definieren, die dann die jeweiligen SBA-Kantengewichte aufnehmen.
In der Strukturanalyse ermittelt HITGuard über alle eingehenden Schutzziel-Beziehungen je Asset (Ressource bzw. Datenkategorie) die Kantenabhängigkeit in Prozent mit dem höchsten SBA-Wert. Damit ermittelt er über die eingestellte Bandbreite die zugehörige Schutzbedarfsklasse aus.
Die Farbe dient der Darstellung in der Strukturanalyse und in Übersichtslisten. Kritischere Assets sollten Farben wie Rot zugewiesen bekommen, die alle Benutzer leicht als kritisch/wichtig erkennen können.
Beispiele für Schutzbedarfsklassen:
Normal: Die Schadensauswirkungen sind begrenzt und überschaubar.(0-30% SBA Kantengewicht)
Hoch: Die Schadensauswirkungen können beträchtlich sein.(30-70% SBA Kantengewicht)
Sehr Hoch: Die Schadensauswirkungen können ein existentiell bedrohliches, katastrophales Ausmaß erreichen.(70-100% SBA Kantengewicht)
Risikomatrix
Die Risikomatrix ergibt sich aus der Kombination von Schadensausmaß oder Nutzen (vertikal) und Eintrittswahrscheinlichkeit (horizontal). In den jeweiligen Zellen der Matrix werden die jeweiligen Risikofaktoren multipliziert, um die Risikokennzahl oder Chancenkennzahl zu erhalten. Je größer die Risikokennzahl, desto kritischer ist ein Risiko und umso dringender sollte es behandelt werden, um schwerwiegende Folgen zu verhindern. Je niedriger die Chancenkennzahl (d.h., je weiter im Minusbereich) desto größer ist eine Chance und umso eher sollte sie ausgenutzt werden, um Gewinn daraus zu schlagen. Im Dashboard werden die Risiken oft nach der Risikokennzahl gereiht, zB im KPI Top Risiken/Chancen.
Haben sie eine Zelle mit einem Klick ausgewählt, können Sie mit den Einstellungen unter der Matrix eine Farbe dafür festlegen. Damit steuern Sie in welcher Farbe HITGuard ein solches Risiko in unterschiedlichen KPIs und der Strukturanalyse anzeigt. Die Farben sollten sich an den Risikokennzahlen orientieren, d.h. Sie sollten eine Farbe nur über oder unter einem spezifischen Wert verwenden. Sonst kann es später, bei der Auswertung zu Unklarheiten kommen. Je kritischer und dringender, desto alarmierender sollte die Farbe sein.
Falls Sie unter Risikopolitik > Schadensausmaße (siehe oben) eine zweite Schadensausmaßklassifikation erstellt haben, entsteht hier auch eine zweite Risikomatrix. Diese können Sie mit eigenen Farben konfigurieren, die dann die Risiken in dem Managementsystem kennzeichnen werden, die die Klassifikation verwenden.
Hinweis: Um eine neue Klassifikation in einem Managementsystem zu verwenden, müssen Sie es unter Risikomanagement > Einstellungen zuweisen.
Beispiel Risikomatrix
Achtung! Die Größe der Risikomatrix muss fertig konfiguriert sein, bevor Sie mit der Arbeit im System beginnen. Die betrift die Anzahl der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensausmaßklassen. Namen, Farben, Kriterien und andere Einstellungen kann man im Nachhinein noch anpassen, die Anzahl der Klassen nicht.
Datenklassen
Die Datenklassifikation gibt vor wie Daten, abhängig von ihrer Klassifizierung, zu handhaben sind. Dies richtet sich nach der Vertraulichkeit der Daten und dem damit einhergehenden erwünschtem Schutzniveau.
Die Anzahl der Kategorien, der Name der Datenklasse sowie deren Beschreibung sind frei definierbar. Eine neue Klasse kann über den „Plus Button“ erstellt werden.
Beispiel: Klasse "Streng vertraulich"
Sie können außerdem kennzeichnen, welches Schadensausmaß entstehen würde, wenn Daten dieser Klassifikation offengelegt werden würden. Dazu können Sie im Drop-down unten das zugehörige Schadensausmaß auswählen. Existieren mehrere Schadensausmaßklassifikationen, so müssen Sie darauf achten die richtige Klassifikation zu wählen.
Achtung: Wenn eine Datenklasse einem Schadensausmaß zugeordnet ist, kann das Schadensausmaß nicht gelöscht werden. Wenn Sie beim initialen Einrichten von HITGuard ein Schadensausmaß nicht löschen können, liegt das oft daran, dass noch eine Datenklasse mit dem Schadensausmaß verbunden ist. Ändern Sie die Zuweisung der Datenklasse, lässt sich das Schadensausmaß löschen. Später, wenn andere Elemente (zB ein Risiko) das Schadensausmaß verwenden, kann das Schadensausmaß gar nicht mehr gelöscht werden.
Beispiel:
Datenklasse
verbundene Schadensausmaßklasse
Öffentlich
Sehr Gering
Intern
Mittel
Vertraulich
Groß
Geheim
Sehr Groß
Abilities to Control
Die Abilities to Control werden verwendet, um Maßnahmen- und Kontrollensets, die bereits zur Risikobehandlung und -steuerung eines Risikos implementiert wurden, zu bewerten. Damit kann man angeben, wie erfolgreich die bisherige Behandlung war. Mehr zum Kontext der Verwendung ist hier zu finden.
Hier in der Risikopolitik können Sie die zur Bewertung verfügbaren Abilities to Control verwalten. Eine neue Ability to Control kann über den "Plus" Button erstellt werden. Über den "Mülleimer" Button können bestehende gelöscht werden.
Standardmäßig werden folgende Abilities to Control angeboten:
Ability to Control
Definition
nicht relevant
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist nicht relevant.
initial
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist in einem frühen Entwicklungsstadium.
gemanagt
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen kann erfolgreich durchgeführt werden.
definiert
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist reproduzierbar und kann nach einem angepassten Standardprozess abgehandelt werden.
gemessen
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar.
optimiert
Die Fähigkeit zur Steuerung des Risikos durch das zugewiesene Set an Maßnahmen und Kontrollen ist anhand einer statistischen Kontrolle messbar und kann die Arbeitsweise verbessern.
Abilities to Control
Kategorien von Risiken/Chancen und Auswirkungen
Hier können Sie Kategorien definieren, um die erkannten Risiken und Chancen zu verwalten. Mit diesen Kategorien können Sie später im Grid filtern, oder die Ansicht eines KPIs auf die Risiken oder Chancen dieser Kategorie einschränken.
Risikopolitik → Kategorien von Risiken/Chancen und Auswirkungen
Mit dem "Plus" Button können neue Kategorien angelegt werden. Sie können jederzeit umbenannt werden. Nur Kategorien, die nicht bereits in einem Element (Risiko, Chance, oder Auswirkung) verwendet werden, können auch gelöscht werden. Bei den Kategorien, die zugewiesen sind, ist der "Löschen" Button deaktiviert.
Kategorien in der Übersicht der Risiken und Chancen
Einzelne Risiken, Chancen und Auswirkungen können einer oder auch mehreren Kategorien zugewiesen und danach gruppiert werden.
Kriterien für Auswirkungen
Beispiel: Kriterien für Auswirkungen
Auswirkungen spielen nur im Add-on Modul „ESG“ eine Rolle. HITGuard bietet Ihnen hier die Möglichkeit Kriterien für Auswirkungen frei zu konfigurieren. Diese Kriterien können dann wiederum Auswirkungen zugewiesen werden, um sie zu kennzeichnen oder zu kategorisieren.
Klassifikationen für Auswirkungen
Auswirkungsklassen
Die Auswirkungsklassen beschreiben den Umfang (Scale), den Geltungsbereich (Scope) und die Abhilfe (Remedy, bei negativen Auswirkungen) einer Auswirkung. Sie werden dafür genutzt, positive und negative Auswirkungen auf das Unternehmen von außen und nach außen durch das Unternehmen zu bewerten. Anhand von Kriterien können zusätzliche Details zu den einzelnen Auswirkungen erfasst werden.
Für jede der drei Klassifikationen können Auswirkungsklassen definiert werden.
Kriterium hinzufügen:
Hier können die bereits erstellten Kriterien zu einer Auswirkungsklasse hinzugefügt werden. Wie bei den Kriterien für Schadensausmaße sollte hier im Kontext der Klasse beschrieben werden welche Umstände auftreten muss um das Kriterium für die Auswirkungsklasse zu erfüllen.
Auswirkungsfaktor:
Aus den Auswirkungsfaktoren der Auswirkungsklassen und dem Risikofaktor der Eintrittswahrscheinlichkeit wird die Auswirkungskennzahl ausgerechnet. Wie die Risikokennzahl weist diese aus, wie groß oder klein die Auswirkung des Unternehmens auf seine Umwelt ist.